Samstag, 15. Juli 2017

[Rezension] Mein Sommerspaziergang, Ausmalen und Durchatmen - Rita Berman (+ meine ausgemalten Bilder!)

Titel: Mein Sommerspaziergang, Ausmalen und Durchatmen
Autor:  Rita Berman
Genre: Ausmalbuch
Erscheinungsdatum: 24. April 2017
Anzahl der Seiten: 80
Cover und Inhaltsangabe © Bastei Lübbe

Ich bedanke mich herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!




"Strahlend blauer Himmel, Blumen in allen Farben und verwunschene Gärten - lange, warme Sommertage laden besonders zur Zeit im Freien ein! Ob ein Nachmittag am Badesee, ein Spaziergang über duftende Wiesen oder überquellende Obststände auf dem Markt: Überall gibt es viel zu entdecken. Kommen Sie mit und schmücken Sie in diesem Ausmalbuch die schönsten Seiten des Sommers mit neuen Farben!"



Wer mich kennt, weiß, dass ich ein sehr gestresster Mensch bin, ich litt früher stark unter Panikattacken und ich hatte/habe eigentlich immer das Gefühl, unter Strom zu stehen. Entspannen kann ich eigentlich selten so richtig, was absolut nicht gut ist, denn Stress ist nicht gut für den Körper. Vor einiger Zeit habe ich daher begonnen, Bilder auszumalen. Das klingt im ersten Moment vielleicht recht kindlich, doch mittlerweile sind Malbücher zu einem großen Trend geworden.

Mittlerweile besitze ich einige Ausmalbücher für Erwachsene, unter anderem liebe ich gerade das Buch "Imagimorphia" von Kerby Rosanes. Bei deutschen Büchern hatte ich bisher aber immer Pech, bei den meisten habe ich schnell das Interesse verloren.

Ganz anders war es aber bei dem Buch von Rita Berman. Ich mag ihren Stil sehr gerne. Zwar sind in jedem Malbuch immer mal wieder Bilder, die einem weniger gefallen, aber in "Mein Sommerspaziergang" überwiegen doch die großartigen Motive. Neben sehr einfachen Mustern gibt es auch sehr detaillierte Bilder, die dazu einladen, seine Kreativität auszuleben.

Ich selbst verwende zum Malen Buntstifte von Koh-I-Noor und ich finde die Ergebnisse toll. Zwar bin ich kein Profi, aber es geht in erster Linie doch um die Entspannung, die man beim Ausmalen spürt und die Freude über das fertige Ergebnis. Nebenbei höre ich gerne Hörbücher und ich merke tatsächlich, wie es mir dadurch besser geht und wie ich einfach "runter komme"! Durchschnittlich brauche ich für ein Bild zwischen 3 und 5 Stunden, was bedeutet, dass dieses Malbuch wirklich unzählige Stunden Malspaß ermöglicht!

"Mein Sommerspaziergang" ist momentan beim
liebstes Malbuch, was bestimmt auch an den sommerlichen Temperaturen draußen liegt. Die Bilder sind sehr abwechslungsreich, bestehen aus Blumen, Häusern, Beeren und vielem mehr. Ich habe großen Spaß beim Ausmalen und kann euch das Buch nur ans Herz legen. Im Winter werde ich mir definitiv noch "Mein Winterspaziergang" holen.




Ein tolles Malbuch, das sowohl für Profis als auch für Anfänger geeignet ist. Die Motive sind sehr
sommerlich und abwechslungsreich und bestimmt ist für jeden Geschmack etwas dabei. Von mir eine klare Empfehlung für dieses bezaubernde und sommerliche Malbuch!


Donnerstag, 13. Juli 2017

[Rezension] Die Königin der Schatten, Bd. 3, Verbannt - Erika Johansen

Titel: Die Königin der Schatten: Verbannt (Band 3)
Autor:  Erika Johansen
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017
Anzahl der Seiten: 608
Cover und Inhaltsangabe © Heyne
Rezension zu Vorgängerbänden: Die Königin der Schatten (5+ von 5)Die Königin der Schatten, Verflucht (3 von 5)

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!

Achtung, Band 3 einer Reihe, Rezension enthält eventuell Spoiler!




"Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen …"




Lange habe ich auf den dritten und letzten Teil von "Die Königin der Schatten" gewartet. Nach dem eher mittelmäßigen zweiten Teil habe ich hier gehofft, dass Erika Johansen das Niveau vom Anfang zurückfindet, muss jedoch gleich zu Beginn der Rezension gestehen, dass auch der abschließende Teil mich nicht so recht überzeugen konnte.

In ihrer Danksagung spricht Erika Johansen den enormen Druck an, unter dem dieses Buch hier entstand und beim Lesen hatte ich bereits die ganze Zeit das Gefühl gehabt, dass es einfach nicht mehr die Geschichte vom ersten Teil ist. Damals lag so viel Liebe im Detail, mühevoll hat die Autorin eine neue Welt erschaffen und mit Kelsea einen Charakter eingeführt, mit dem sich die Leser identifizieren konnten.

Leider war es bereits im zweiten Teil so, dass ich mit der "neuen" Kelsea nicht mehr mitfiebern konnte. Sie war zu stark, zu mächtig und das schwache Mädchen mit zu wenig Selbstvertrauen war komplett verschwunden.

Der Schreibstil ist meiner Meinung nach mit jedem Buch nüchterner geworden. Während ich es im ersten Teil noch toll fand, dass es keine Liebesgeschichten gab, habe ich doch in diesem Teil eine gewisse Emotionalität gebraucht. Mit keinem der Charaktere, so grausam seine Geschichte auch war, konnte ich mitfiebern, was vor allem an den fehlenden Gefühlen lag ...




- Kelsea -

Kelsea stand in den Vorgängerbänden im Fokus der Handlung, in diesem bleibt sie allerdings sehr lange nur ein Nebencharakter. Schade fand ich, dass ihr Charakter noch stärker werden musste. Ich hätte mir mehr Schwächen und mehr Menschlichkeit gewünscht. Mitfiebern oder gar identifizieren konnte ich mich mit Kelsea leider nicht mehr.

- Nebencharaktere -

Auf den ersten 200 Seiten hatte ich enorme Probleme, die Charaktere zuzuordnen. Hier hätten kleine Rückblenden oder Andeutungen den Einstieg verbessert. Bei vielen Personen wusste ich nicht einmal mehr, wer sie waren oder welche Rolle sie in der Geschichte hatten. So zum Beispiel Aisa, die gleich zu Beginn vorkommt, an die ich mich aber nicht mehr erinnern konnte.

Aus diesem Grund hatte ich lange Zeit Probleme, mir die Personen vorzustellen und die Zusammenhänge zu verstehen. Leider kommen hier auch sehr viele Charaktere vor, die zwar alle still und leise ihre eigene Geschichte erzählen, den Fokus aber von der Haupthandlung lenken. Manche Erzählstränge fand ich letztendlich auch relativ unwichtig.




Der erste Band von "Die Königin der Schatten" war 2015 eins meiner Jahreshighlights. Ich hatte das Buch damals förmlich verschlungen und mochte besonders die Protagonistin Kelsea. Schon der zweite Teil im vergangenem Jahr hat mich allerdings zutiefst enttäuscht. Obwohl die Handlung dort sehr spannend war, hat mich Kelseas Entwicklung deprimiert. Von dem jungen, unsicheren Mädchen hat sie sich dort in eine ansehnliche Frau mit Macht verwandelt. Identifizieren konnte ich mich schon dort nicht mehr mit ihr.

Der Einstieg in diesen letzten Teil der Trilogie fiel mir sehr schwer. Ich hatte zwar die Handlung noch im Kopf, die Figuren waren mir aber fremd. Auf den ersten 200 Seiten geht es zudem auch nur um die Nebencharaktere, die ich nur schwer der Handlung zuordnen konnte. Dennoch habe ich mich durchgebissen und irgendwann nahm die Geschichte tatsächlich Fahrt auf.

Wie im zweiten Band geht es auch in diesem um die Hintergründe von Tearling, was durchaus interessant ist, aber komplett von den momentanen Problemen ablenkt. Die rote Königin, die Herrscherin über Mortmesne, wurde in Band davor als sehr böse dargestellt, während sie hier plötzlich sehr schwach erscheint. Für mich waren die Entwicklungen vereinzelter Charaktere nicht nachvollziehbar, unter anderem kam mir auch der Fetch hier viel zu kurz, der mir zudem zuvor vollkommen anders erschien.

Leider muss ich sagen, dass mich der letzte Teil noch mehr enttäuscht hat als der Teil zuvor. Es gibt hier wenig Handlung, es ist kein roter Faden vorhanden und die Geschichte wirkt unreif, nicht durchdacht und teilweise sehr wirr. Die Entwicklungen der Charaktere empfand ich als seltsam und nicht nachvollziehbar, zudem blieben viele Fragen offen. Einzig das Ende, das dann noch überraschend und irgendwie "anders" ist, konnte mich dann doch noch teilweise zufrieden stellen, denn das war ein Niveau, das ich mir für die gesamte Reihe gewünscht hätte!

Meine abschließend Worte zur gesamten Reihe: Sie hat wahnsinnig stark begonnen, allerdings für mich schon im zweiten Band nachgelassen. Die letztendliche Auflösung ist gut gelungen und überraschend, doch der Weg dahin ist zäh und ich als Leser musste Durchhaltevermögen beweisen. Empfehlen kann ich die Reihe daher nur bedingt ...




Nachdem der erste Band zu "Die Königin der Schatten" eins meiner Highlight war, hatte schon der
zweite Band enorm nachgelassen. Auch der dritte Band besaß zu viele Längen, zu viele unwichtige Handlungsstränge und Charakterentwicklungen, die für mich einfach nicht nachvollziehbar waren. Einzig das Ende hat die Reihe dann für mich doch noch gerettet, allerdings ist dieser Band definitiv der Schwächste ...

Weitere Rezensionen zum Buch:
Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee (4 von 5)
Petra von Papier und Tintenwelten (4 von 5)


Dienstag, 11. Juli 2017

[Rezension] Qual - Stephen King als Richard Bachmann

Titel: Qual
Autor:  Stephen King als Richard Bachmann
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 1. August 2007
Anzahl der Seiten: 384
Cover und Inhaltsangabe © Heyne




"Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er dem Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt, um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr ...

Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben, und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge kommt in ein Kinderheim, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten. Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe ..."




Es war wieder einmal an der Zeit für ein Buch von Stephen King, nachdem alle anderen Blogger wohl gerade in "Es" versunken sind! ;)

Wie viele von euch ja bereits wissen, war ich als Jugendliche ein großer Fan von Stephen King und bevorzuge immer noch seine älteren Bücher. Von den Werken, die er unter seinem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht hat, ist mir besonders "Todesmarsch" nach all den Jahren noch immer in Erinnerung geblieben. Kein Wunder also, dass es jetzt an der Zeit wurde, mal jene Bücher nachzuholen, die ich von ihm noch nicht gelesen habe.

Wer bei "Qual" an wirkliche Qualen in Form von Horror denkt, wird wohl enttäuscht werden. Das Buch, das King noch vor "Carrie" geschrieben hat, ist eine ruhige Geschichte über einen einen zurückgebliebenen Mann, der sich von einem Opfer zum Täter entwickelt, seine Opferrolle aber niemals abschütteln kann.

Augenmerk legt King hier auf seinen Protagonisten. Sehr detailliert wird die Hintergrundgeschichte von Blaze beschrieben, aber auch seine momentane Lage mit der Schnapsidee, ein Kind zu entführen, Ich bin nach wie vor beeindruckt, wie viel Leben ein Autor seinen Charakteren einhauchen kann.




- Blaze -

Ich beschränke mich hier bei der Charakteristika auf Blaze, denn ihn begleiten wir während der gesamten Handlung. Er ist geistig zurückgeblieben, denkt aber dennoch recht viel nach. Nachdem sein Kollege George, mit dem er schon so einige Straftaten begangen hat, erstochen wird, flieht er sich in einen regelrechten Wahn. Zwar weiß Blaze, dass George längst tot ist, dennoch beginnt er mit ihm zu reden und seine Anweisungen auszuführen.

Der tote George ist es auch, der Blaze dazu auffordert, das Baby zu entführen. Er gibt ihm vor, wir er zu handelt hat und was er tun soll. Dies lässt darauf schließen, dass in Blaze selbst doch eine andere Persönlichkeit steckt, eine Persönlichkeit, die unter seiner Opferrolle längst verschwunden ist.




Mit Blaze als Protagonisten hat Stephen King hier wieder einmal einen besonderen Charakter erschaffen. Als Leser muss man selbst entscheiden, ob nun die Opferrolle überwiegt oder ob Blaze vorwiegend als Täter anzusehen ist.

Nach und nach offenbart King auch die schreckliche Vergangenheit von Blaze, der vom Vater schwer misshandelt wurde und nie so recht Anschluss gefunden hat. Ich habe Mitleid mit Blaze empfunden, der immer jemanden gebraucht hatte, der ihn führt, leider aber immer an die falschen Personen geraten ist.

Nach Georges Tod steht Blaze wieder allein da und hier beginnt die Geschichte, die Blaze noch tiefer in die Dunkelheit drängt. George lebt in seinem Kopf weiter, immer wieder wird allerdings deutlich, dass Blaze längst weiß, dass sein Freund ist. Dennoch brauch er jemanden, der ihn führt, denn er hat Angst eigene Entscheidungen zu treffen.

Sehr sensibel beschreibt Stephen King hier die Vorgeschichte von Blaze, die wahrlich schrecklich ist. Er schafft es, den Leser zwischen den Stühlen zu platzieren. Auf der eine Seite ist da nämlich Blaze, der zurückgebliebene Junge, der vom Vater misshandelt wurde, nie die Liebe einer Mutter hatte und seinen Platz in dieser Welt niemals gefunden hat. Die andere Seite ist grausam: Blaze ist nämlich auch der Mann, der ein Baby entführt, Straftaten begeht und wenig an die Folgen denkt.

Ich hatte Mitgefühl mit Blaze und habe ihn nie als echten Täter angesehen. Er wurde durch sein Umfeld zu dem Menschen gemacht, der er jetzt ist und das ist schrecklich, denn beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass er nichts für seine Situation konnte. Immer wieder blitzt durch, dass Blaze eigentlich kein schlechter Mensch ist, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, sondern auch Grautöne, zu denen er auf jeden Fall gehört!

Schon als er das Baby entführt, offenbart sich eine andere Seite an ihm. Er ist fürsorglich und wird zu jenem Vater, den er selbst nie gehabt hätte. Eine gewisse Melancholie liegt in der gesamten Geschichte, die eigentlich auch davon handelt, wie Blaze hätte werden können ...




"Qual" war mal wieder ein sehr intensives Leseerlebnis. Obwohl das Buch sehr ruhig ist, es wenig
Blut und "Horror" gibt, ist es ein kleines stilles Meisterwerk, das nachdenklich stimmt und den Leser zwischen den Stühlen platziert. Ist Blaze nun mehr ein Opfer oder ein Täter? Welche Seite überwiegt?

Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezension] Young Sherlock Holmes, Der Tod liegt in der Luft - Andrew Lane

Titel: Young Sherlock Holmes (Band 1), Der Tod liegt in der Luft
Autor:  Andrew Lane
Genre: Roman, Krimi, Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2012
Anzahl der Seiten: 416
Cover und Inhaltsangabe © Fischer Taschenbuch



"Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt."




Da ich in letzter Zeit wieder auf den Geschmack der alten Sherlock Holmes-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle gekommen bin, dachte ich, dass ich die Reihe um den jungen Sherlock Holmes unbedingt mal ausprobieren sollte.

Jugendlich und sehr modern präsentiert Andrew Lane hier die Geschichte des jungen Sherlock Holmes und seinem ersten Fall. Ich muss sagen, dass Sherlock für mich hier auch Hans Peter hätte heißen können, denn den kleinen Held brachte ich hier in keinerlei Verbindung mit dem überaus intelligenten, wenn auch sehr melancholischen Meisterdetektiv, den wir alle so lieben.

Das Buch ist daher eher für jüngere Leser. Der Fall ist gut nachvollziehbar, sehr einfach gehalten und der Actionanteil überwiegt. Dennoch gibt es einige interessante Thematiken, die angesprochen werden, die ich aber hier in der Rezension aufgrund von Spoilern leider nicht benennen kann. Neben Sherlock Holmes selbst gibt es auch noch einige sehr interessante Personen!




- Sherlock Holmes -

Zu Beginn der Geschichte wird unser junger Sherlock von der Schule abgeholt. Eigentlich erwartet er seinen Vater, doch stattdessen taucht sein Bruder Mycroft auf und erklärt, dass Sherlock die Ferien nun bei seiner Tante und seinem Onkel verbringen soll. Dort angekommen stellt er jedoch fest, dass er alles andere als willkommen ist. Zum Glück findet er in einem Straßenjungen namens Matty einen guten Freund und bekommt durch seinen Hauslehrer später auch Unterstützung.

Den jungen Sherlock Holmes habe ich mir ganz anders vorgestellt. Es wird zwar kurz angeschnitten, dass er auf der Schule keine Freunde hat, ansonsten wirkt er aber einfach zu normal. Er ist aufgrund seines Alters noch sehr unerfahren. Zwar versucht er sich an ersten Schlussfolgerungen, aber im Grunde ist er einfach nur ein Junge, der noch gar kein so großes Interesse am Ermitteln hat und auch noch kaum Wissbegierde zeigt.

Zwar werden einige typische Dinge angesprochen, die den späteren Sherlock Holmes ausmachen, aber ich konnte ihn einfach nicht in Verbindung mit ihm bringen. Aus diesem Grund war er in meiner Vorstellung auch ein eigenständiger Charakter.

- Amyus Crowe -

Amyus Crowe wird der Hauslehrer von Sherlock Holmes und er bringt ihm vor allem das logische Schlussfolgern bei. Ihn fand ich fast interessanter als Sherlock, einfach weil er eine gewisse Charakterstärke besitzt und den jungen Sherlock in die richtige Richtung lenkt.

Interessant ist hier auch die Hintergrundgeschichte von Amyus Crowe. Er hat zudem eine Tochter, die sich im späteren Verlauf mich Sherlock anfreundet.




Voller Vorfreude habe ich mich in den "ersten" Fall von Sherlock Holmes gestürzt, bin aber wohl mit zu großen Erwartungen herangegangen. Der Einstieg ins Buch ist mir zwar gut gelungen, doch ich konnte den jungen Sherlock hier einfach nicht als den Sherlock von Arthur Conan Doyle sehen. In meinem Kopf zeichnete sich ein eigenständiges Bild des kleinen Detektiven ab, was aber auf keinen Fall negativ zu betrachten ist.

Die Geschichte lässt sich gut lesen und der Fall ist ebenfalls sehr interessant. Es geht um einen seltsamen Rauch, der sowohl von Sherlock, als auch von dem Straßenjungen Matty kurz vor dem Fund einer Leiche beobachtet wird. Große Beulen lassen vermuten, dass es sich um eine Krankheit handelt und im Ort bricht Panik aus, denn alle gehen davon aus, dass es die Pest sein muss.

Die Beschreibungen des Umfelds haben mir sehr gut gefallen. London ist ein toller Schauplatz und durch die jugendliche Sprache werden auch jüngere Leser animiert, in eine frühere Zeit einzutauchen. Der Fall selbst ist sehr einfach gehalten und gut nachvollziehbar, es sind also keine komplizierten Verstrickungen wie teilweise bei Arthur Conan Doyle zu erwarten.

Dadurch, dass der Fall so einfach ist, fehlte mir bei dem Buch aber auch das gewisse Etwas. Es gibt zwar viele spannende Szenen, einiges an Action und viele Interessante Fakten, aber leider ist die Auflösung schnell klar, die zweite Hälfte des Buches dient nur noch, das "Unheil" aufzuhalten. Für mich ist die Reihe persönlich daher eher nichts, ich denke aber, besonders jüngere Leser werden damit ihre Freude haben und auch Krimi-Einsteiger werden kaum Probleme haben, dem jungen Sherlock Holmes bei seinem ersten Fall zu begleiten.




"Young Sherlock Holmes" ist eine interessante Krimi-Reihe rund um den jungen Sherlock Holmes, die sehr modern gehalten ist und deswegen wohl besonders jüngere Leser begeistern dürfte. Für mich persönlich waren es zu wenig Schlussfolgerungen und zu viel Action, der Fall selbst war mir zu
einfach. Ich konnte das Buch als Lektüre für Zwischendurch aber dennoch genießen und kann es daher dennoch weiterempfehlen!


Freitag, 7. Juli 2017

[Rezension] Und dann gabs keines mehr - Agatha Christie

Titel: Und dann gabs keines mehr
Autor:  Agatha Christie
Genre: Roman, Krimi
Erscheinungsdatum: 6. November 1993
Anzahl der Seiten: 224
Cover und Inhaltsangabe © Atlantik




"Zehn Männer und Frauen aus ganz unterschiedlichen Kreisen bekommen eine Einladung, die sie auf eine abgeschiedene Insel vor der Küste Devons lockt. Der Gastgeber, ein gewisser U. N. Owen, bleibt unsichtbar. Erst als die Gesellschaft beim Dinner zusammensitzt, ertönt seine Stimme aus einem alten Grammophon und verheißt Unheil. Ein Gast nach dem anderen kommt zu Tode, während die Verbleibenden verzweifelt versuchen, den Mörder zu enttarnen..."




Im Moment kann ich neueren Krimis recht wenig abgewinnen und da ich Sherlock Holmes im letzten Monat neu lieben gelernt habe, musste ich unbedingt mal wieder etwas von Agatha Christie lesen. Viel zu lange ist es her, dass ich ihre Bücher verschlungen habe und so musste ich jetzt einfach mit einem ihrer wohl bekanntesten Kriminalromane beginnen.

"Und dann gabs keines mehr" erschien erstmals unter dem Titel "Zehn kleine Negerlein", wurde aber später aus rassistischen Gründen umbenannt. Im Fokus der Geschichte steht der gleichnamige Reim, in dem nach und nach zehn Leute sterben. Allein dieser Reim hat mir beim Lesen eine echt Gänsehaut verursacht!

Bei zehn Personen, die in diesem Buch vorkommen, bestand bei mir zu Beginn die Sorge, nicht alle unterscheiden zu können. Es hat mich aber wieder einmal verblüfft, wie Agatha Christie es schafft, auf so wenigen Seiten eine so intensive und auch tiefgründige Geschichte zu verfassen. Alle Personen haben eine eigene kleine Hintergrundgeschichte, eine Tat, die sie zu den Menschen macht, die sie am Ende auf der Insel sind ...




"Und dann gabs keines mehr" war ein Buch, das mich schon länger interessiert hat. Da ich seit meiner Jugend großer "Slasher"- Fan und in der Hinsicht wohl echt leicht zu begeistern bin, konnte mich schon das Prinzip dieses Kriminalromans vollständig überzeugen.

Es geht um zehn Menschen, die auf eine Insel bestellt werden. Die persönlichen Einladungen sind alle unterschiedlich gehalten und zeugen davon, dass alle bereits längere Zeit beobachtet wurden. Auf der Insel angekommen, stellt sich schnell heraus, dass der Gastgeber es auf die zehn Leute abgesehen hat, denn jeder von ihnen scheint in einen oder mehrere Mordfälle verwickelt zu sein.

In "Und dann gabs keines mehr" geht es um die Frage der Schuld. Fast alle Personen, die auf die Insel bestellt werden, haben ihre Schuld verdrängt beziehungsweise von sich weggestoßen. Das zentrale Thema der Handlung ist Selbstjustiz und die Frage nach Gerechtigkeit.

Interessant wurden die zehn verschiedenen Personen ausgearbeitet. So haben wir hier beispielsweise jemanden, der Kinder überfahren haben soll, eine Frau, die ihre Aufsichtspflicht missachtet hat oder Mord aus Eifersucht. Agatha Christie haucht hier auf nur wenigen Seiten ihren Charakteren Leben ein, tötet sie allerdings auch genauso schnell.

"Und dann gab es keines mehr" war seit langem mal wieder ein Roman, der mir eine Gänsehaut verursacht hat. Allein der Reim "Zehn kleine Negerlein" (im englischen: Ten little Indians), den ich beim Lesen stets im Hinterkopf hatte, war unheimlich. Hinzu kamen die Morde, die mich wirklich mitgerissen haben.

Die Tätersuche war spannend. Bis zur letzten Seite bleibt unklar, wer dahinter steckt und ob es einer der zehn Anwesenden ist. Witzig fand ich, das "Und dann gabs keines mehr" von der gesamten Handlung Ähnlichkeit mit der Saw-Reihe hat. Es gibt tatsächlich nicht wenige Parallelen ...




"Und dann gabs keines mehr" ist nicht nur ein simpler Kriminalroman, nein, dieses Werk ist
unheimlich, spannend und makaber. Es beinhaltet zudem die Frage nach Gerechtigkeit und Schuld. Für mich ein echtes Highlight und nicht umsonst das meistverkaufteste Werk von Agatha Christie!

Montag, 3. Juli 2017

[Rezension] Klassentreffen - Simone van der Vlugt

Titel: Klassentreffen
Autor:  Simone van der Vlut
Genre: Roman, Krimi
Erscheinungsdatum: 2. April 2007
Anzahl der Seiten: 384
Cover und Inhaltsangabe © Diana Verlag




"Als Sabine die Einladung zum Klassentreffen erhält, wird ihr Leben zum Albtraum. Plötzlich stürmen Erinnerungen auf sie ein an eine Zeit vor neun Jahren, die sie längst überwunden zu haben glaubte. Sabine ist vierzehn Jahre alt, als sie zum ersten Mal tief verletzt wird. Ihre beste Freundin Isabel beachtet sie nicht mehr, schlimmer noch, zusammen mit ihren Klassenkameraden quält sie Sabine, die sich immer mehr in die Einsamkeit zurückzieht. Eines Tages verschwindet Isabel ― spurlos. Jede Suche endet vergeblich, auch ihre Leiche wird nie gefunden. Aber ist Isabel tatsächlich ermordet worden, wie alle in Den Helder glauben? Was ist damals geschehen? Und warum scheint Sabine die Erinnerung an genau jenen Tag verdrängt zu haben?"




"Klassentreffen" von Simone van der Vlugt ist ein Buch, das ich jetzt schon seit gut zehn Jahren lesen wollte. Früher hatte bereits einige Bücher der Autorin gelesen und war stets begeistert, doch an "Klassentreffen" hatte ich mich nie herangetraut, vielleicht, weil ich dachte, die Thematik wäre ähnlich meinem eigenen dritten Jugendthriller, den ich schon lange im Kopf hatte und bei dem ich mich nicht durch andere Bücher beeinflussen lassen wollte.

Letztendlich geht es in "Klassentreffen" von Simone van der Vlut zwar wirklich ebenfalls um Mobbing, doch die Geschichte ist ganz anders aufgebaut. Im Fokus steht der Mord vor neun Jahren und Sabine, die jetzt in einem Beruf arbeitet und dort ebenfalls gemobbt wird. Alte Erinnerungen kommen hoch, als sie einen Mitschüler von damals trifft und eine Beziehung mit ihm anfängt. Könnte er etwa etwas mit dem Mord zu tun haben?

Simone van der Vlugts Schreibstil gefällt mir nach wie vor sehr gut. Es handelt sich bei "Klassentreffen" in erster Linie um einen Roman, das Zwischenmenschliche steht also im Fokus. So begleiten wir Sabine hier in ihrem neuen Leben, aber bekommen auch mit, was sie in ihrer Schulzeit durchmachen musste.




- Sabine -

Sabine ist heute eine Frau, die stark sein möchte. Es gelingt ihr nicht immer, denn die Arbeit setzt ihr immer mehr zu. Als sie nach einem Burnout in Teilzeit zurück an ihren Arbeitsplatz als Sekretärin kehrt, spürt sie die Anfeindungen der anderen, die davon ausgehen, dass sie nur "simuliert", um weniger arbeiten zu müssen.

Schnell wird klar, dass auch Sabines Kindheit nicht rosig aussah. In der Schule hat sie ebenfalls Mobbing über sich ergehen lassen müssen und so konnte ich sehr schnell mit ihr mitfiebern. Ich finde das Thema Mobbing nach wie vor interessant, einfach weil es ein Problem ist, das viele betrifft und das ein ganzes Menschenleben zerstören kann!




"Klassentreffen" ist ein ruhiger Roman, der damit beginnt, uns die Protagonistin Sabine näherzubringen. Wir begleiten sie bei ihrer Arbeit, erleben, wie sie einen alten Mitschüler wiedersieht und wie sie sich verliebt. Dabei gibt es immer wieder Rückblenden in ihre Vergangenheit zu der Zeit, als sie alle noch zur Schule gingen. Hierbei erfahren wir, was Sabine selbst durchmachen musste und wie es dazu kam, dass Isabel, die eigentlich mal eine gute Freundin von ihr gewesen war, anfing, sie zu mobben.

Das Thema Mobbing steht hier im Zentrum der Geschichte und wurde auch recht sensibel umgesetzt. Wir erfahren, wie Sabine sich damals gefühlt hat und welche große Angst sie hat, das ihr all das von damals auch heute wieder passiert. Sie verzieht sich in eine Art Schneckenhaus und lässt sehr viel über sich ergehen.

Da mich das Thema Mobbing selbst betrifft, konnte ich natürlich mit Sabine mitfühlen. Schade, dass es auf der Welt noch immer solche Menschen gibt, die andere fertig machen müssen, um sich selbst groß und stark zu fühlen. Traurig ist es, dass jene Opfer von damals es auch später schwer haben. Es ist möglich, aus der Opferrolle auszubrechen, doch das Beispiel an Sabine zeigt, dass sich solche "Täter" immer wieder die Schwachen aussuchen. Eine Tatsache, die mich absolut wütend macht!

Der Spannungsbogen ist der Autorin gut gelungen, auch wenn die Geschichte zu Beginn recht langsam in Fahrt kommt, so ist der Einblick in die Vergangenheit der Protagonistin durchwegs interessant. Das Klassentreffen, das der Titel andeutet, findet tatsächlich statt, nimmt aber nur eine kleine und recht unwichtige Rolle ein. Diese Tatsache fand ich etwas schade, da ich mir gerade beim Treffen der Mitschüler von damals irgendwie noch einen "Knaller" gewünscht hätte.

Sabine, die in diesem Roman eigentlich zwei Männer aus ihrer Vergangenheit trifft, verliebt sich. Ich muss sagen, dass ich die zweite "Liebesgeschichte" ein wenig überstürzt fand, während die erste doch recht spannende Fakten ans Tageslicht gebracht hat.

Das Ende fand ich gut, auch wenn ich damit schon gerechnet hätte, aber das ist bei Thriller und Krimis in letzter Zeit öfters der Fall gewesen. Hätte ich das Buch vor zehn Jahren, also im Alter von 17 gelesen, wäre ich mit Sicherheit überraschter gewesen! Dennoch kann ich aber sagen, dass ich "Klassentreffen" von Simone van der Vlugt absolut lesenswert fand!




Ein spannender Roman, der Einblicke in das Leben eines gemobbten Mädchens gibt, das sich auch
noch Jahre später nicht aus der Opferrolle befreien kann. Der Mordfall von damals wird nach und nach aufgerollt und es gibt einige sehr spannende Wendungen und Offenbarungen. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer noch nie ein Buch von Simone van der Vlugt gelesen hat, sollte das dringend nachholen!


Samstag, 1. Juli 2017

[Monatsrückblick] Mein Lesemonat Juni 2017

Und wieder ist ein Monat rum, bei dem ich das Gefühl hatte, eher durchschnittliche Bücher zu lesen. Vielleicht liegt es an meiner jetzigen Situation, dass ich schlechter in die Geschichten hineinfand oder auch daran, dass mich besonders Thriller momentan nicht mehr vom Hocker reißen können. Vielleicht wird es hier Zeit, sich mehr auf andere Genres zu konzentrieren.

Überrascht und stolz war ich aber, dass ich endlich drei weitere Sherlock Holmes-Geschichten geschafft habe und mich komplett in ihnen verlieren konnte. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mit meiner momentanen Konzentration gelingen würde, aber mit Arthur Conan Doyle hatte ich tatsächlicher weniger Probleme als mit so manch einem zeitgenössischen Autoren.

Insgesamt habe ich im Juni 12 Bücher/Geschichten gelesen.

Thriller/Krimi

Winter People - Wer die Toten weckt - Jennifer McMahon (4 von 5)
Ich will brav sein - Clara Weiss (4 von 5)
Wenn ich dich hole - Anja Goerz (4 von 5)
Mordstrand - Thomas Finn (3 von 5)
Murder Park - Jonas Winner (3 von 5)

Jugendbuch/Jugendfantasy

GötterFunke. Liebe mich nicht - Marah Woolf (5 von 5)
Deathline - Ewig dein (Band 1) - Janet Clark (4 von 5)
Was andere Menschen Liebe nennen - David Levithan, Andrea Cremer (4 von 5)

Klassiker

Sherlock Holmes, Das Tal der Furcht - Sir Arthur Conan Doyle (5+ von 5)
Sherlock Holmes, Die Studie in Scharlachrot - Sir Arthur Conan Doyle (5 von 5)
Sherlock Holmes, Im Zeichen der Vier - Sir Arthur Conan Doyle (5 von 5)

Roman

Die Schule der Nacht - Ann A. McDonald (3 von 5)




Mein Highlight im Juni war auf jeden Fall "GötterFunke. Liebe mich nicht" von
Marah Woolf. Das Buch wurde ja sehr gehypt und ich war zu Beginn skeptisch, aber ich fand die Geschichte wahnsinnig gut. Die Liebesgeschichte ist anders als in anderen Büchern und der Plot ist echt toll. Jess ist eine tolle und sympathische Protagonistin und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil!

Cover © Dressler



Eine große Überraschung war es erst einmal, dass ich es geschafft habe, drei Sherlock Holmes-Romane zu lesen. Wahnsinnig toll fand ich "Das Tal der Furcht", weil es echt zwei krasse Wendungen gab, die ich so niemals erwartet hätte. Bis jetzt mein Lieblingsfall mit Sherlock Holmes und Dr. Watson.




Einen echten Flop gab es in diesem Monat nicht. Ich hatte viele eher durchschnittliche Bücher, die sich aber zumindest gut lesen ließen. Schwächer fand ich aber "Murder Park" von Jonas Winner und "Die Schule der Nacht" von Ann A. McDonald.

Und wie sah euer Lesemonat Juni aus? Seid ihr zufrieden?