Samstag, 20. Februar 2021

[Rezension] Ich weiß, wer du bist - Alice Feeney


 Titel: Ich, wer du bist

Autor:  Alice Feeney
Genre: Psychothriller
Erscheinungsdatum: 18. August 2002
Anzahl der Seiten: 400
Cover und Inhalsangabe: © Rowohlt 

Begonnen: 04.01.2021
Beendet: 07.01.2020

"Willkommen in Aimees Welt – einer Welt, in der alles eine Lüge zu sein scheint und es doch eine Wahrheit gibt.
Ich bin Aimee Sinclar, jemand, von dem Du denkst, Du kennst ihn. Nur woher? Ich bin Schauspielerin, Ehefrau. Aber eine Mörderin? Mein Ehemann ist spurlos verschwunden, und die Polizei glaubt, ich verheimliche etwas. Glaubt, ich hätte ihn umgebracht. Obendrein scheint jemand zu wissen, woher ich komme, wer ich bin, was ich getan habe.
Du lebst die Lüge, hast es immer getan, Dich immer als jemand anderes ausgegeben. Aber das ist nichts Neues, oder? Du hast schon oft gelogen. Immer. Die Lügen, die wir uns selbst auftischen, sind die gefährlichsten."


"Manchmal lüge ich" von Alice Feeney war für mich vor einiger Zeit eine große Überraschung, hat die Autorin hier doch einen Psychothriller verfasst, der den Leser geschickt um den Finger wickelt und schließlich so sehr verwirrt, dass gar nicht mehr klar ist, was denn nun eine Lüge und was die Wahrheit ist.

Ein ähnliches Verwirrspiel präsentiert die Autorin auch in "Ich weiß, wer du bist". Aimee Sinclair ist eine erfolgreiche Schauspielerin, der es leichter fällt, in eine andere Rolle zu schlüpfen als sich selbst der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu Beginn der Geschichte erfahren wir, dass ihr Mann verschwunden ist, aber auch, dass die Ehe der beiden schon lange nicht mehr zu retten war.

Zeitgleich reisen wir ins Jahr 1987 und erfahren, was Aimee in ihrer Kindheit erlebt hat. Es war etwas, das einen komplett neuen Menschen aus ihr geformt hat. Dieser Vergangenheitsstrang hat mich echt mitgenommen und teilweise echt verstört. Ein wenig hat es mich an die Bücher von V.C. Andrews erinnert, denn das, was Aimee erleben musste, geht wirklich ins Extreme ...

Meisterhaft spinnt Alice Feeney hier die Fäden in die Gegenwart. Ich hatte das Gefühl, der Protagonistin unwahrscheinlich nahe zu kommen, doch zeitgleich hatte ich Probleme, ihr zu vertrauen.  Dies hat diese Lektüre für mich so fesselnd gemacht, denn im Grunde weiß hier niemand, wer Aimee wirklich ist - am wenigsten sie selbst ...

Das Thema der eigenen Identität wird hier sehr spannend eingebaut. Die Autorin gibt hier einige interessante Denkanstöße und lässt sich bis zum überraschenden Ende nicht in die Karten zeigen. Auch das zweite Buch von Alice Feeney hat mich wieder in den Bann gezogen. Ich freue mich auf weitere Bücher aus ihrer Feder und auch auf die kommende Verfilmung ihres Erstlingswerks!


"Ich weiß, wer du bist" ist ein überraschender, intensiver und spannender Psychothriller, bei dem der Leser der Protagonist zwar unfassbar nahe kommt und meint, ihre Situation verstehen zu können, es aber einfach nicht schafft, ihr zu vertrauen. Eine klare Empfehlung für Fans des Genres.

Ich vergebe 5 von 5.


Freitag, 19. Februar 2021

[Rezension] Die unheimliche Bibliothek - Haruki Murakami

 


Titel: Die unheimliche Bibliothek

Autor:  Haruki Murakami
Genre: Kurzgeschichte, Erzählung
Erscheinungsdatum: 31. Mai 2019
Anzahl der Seiten: 64
Cover und Inhalsangabe: © DuMont

Begonnen: 29.12.2020
Beendet: 31.12.2020


"Eigentlich will der Junge nur zwei Bücher zurückgeben und noch ein wenig stöbern. Aber statt in den Lesesaal führt ihn der merkwürdig cholerische alte Bibliothekar in ein Labyrinth unter der Bücherei, wo er ihn einkerkert. Statt Wasser und Brot gibt es in diesem Verlies Tee und köstliche Donuts, serviert von einem mysteriösen Schafsmann und einem stummen Mädchen, das sprechen kann und wunderschön ist. Doch das ändert nichts daran, dass der Junge als Gefangener der Bibliothek um sein Leben fürchten muss, während die Grenzen zwischen Dingen, Menschen und Orten immer weiter verschwimmen."


Ich wollte schon lange etwas von Haruki Murakami lesen, doch leider habe ich seine Bücher bisher in keinem öffentlichen Bücherschrank entdecken können. Nun habe ich aber zumindest dieses dünne und mit Illustrationen versehende Büchlein entdeckt, in dem der Autor den Leser in eine unheimliche Bibliothek entführt.

Dabei ist "Die unheimliche Bibliothek" in erster Linie eine kleine, unheimliche Kurzgeschichte, die sowohl jünger, als auch ältere Leser in den Bann zieht. So geht es um einen Jungen, der auf der Suche nach einem Buch ist, dann aber von dem Bibliothekar eingesperrt wird. Er soll das Buch fertig lesen und Fragen dazu beantworten - nur dann darf er wieder gehen.

Er trifft auf einen unheimlichen Schafsmann, ein stummes Mädchen und muss sich schließlich wieder in die Freiheit kämpfen. Doch was, wenn die Realität außerhalb der Bibliothek genauso grausam und unberechenbar ist? Mich hat Haruki Murakami mit diesem kurzen Werk in den Bann gezogen. Die Illustrationen ist sicherlich Geschmackssache, für mich hätten sie gerne noch eine Spur unheimlicher sein dürfen.

Die Geschichte selbst hat mich in den Bann gezogen und mir schon einmal einen Vorgeschmack darauf gegeben, was für ein toller Autor Haruki Murakami ist. Der Leser wird hier nämlich zum eigenen Interpretieren der Geschichte animiert und muss selbst entscheiden, was Realität und Fiktion ist. Für mich als Buchliebhaber hat sich natürlich vor allem wieder gezeigt, welch große Macht Bücher haben. Sie lassen einen die Grausamkeiten dieser Welt vergessen ...



Eine unheimliche Kurzgeschichte über einen Jungen, der in einer Bibliothek gefangen gehalten wird und sich hinauskämpfen muss! Trotz der Kürze sehr intensiv und ein guter Vorgeschmack auf Haruki Murakamis Stil!

Ich vergebe 5 von 5.



Mittwoch, 17. Februar 2021

[Releaseday] Bluebell Calwyn - Die Hexe von Rainfield - Jeidra Rainey

 Heute ist es so weit! Mein nächster Jugendgruselroman erscheint sowohl als E-Book als auch als Taschenbuch! In diesem Sinne, mach es gut, Bluebell! Es hat mir große Freude bereitet, deine Geschichte niederzuschreiben und zeitgleich Dylan, Ellery und Lydia zu begleiten. Hoffen wir mal, dass Rainfield, nein besser doch die ganze Welt, irgendwann ein Ort mit mehr Toleranz und Akzeptanz wird!

Inhalt

Eine verschwundene Siedlung. Der Fluch einer vermeintlichen Hexe namens Bluebell Calwyn. Und eine unheimliche Puppe, die für Chaos sorgt ...

Ellery hat vor einem Jahr ihre Schwester verloren und will von ihren Mitmenschen einfach nur in Ruhe


gelassen werden. Für die alte Legende über Bluebell Calwyn, die angeblich für eine verschwundene Siedlung verantwortlich ist, interessiert sie sich nicht. Doch dann stellt Ellery fest, dass sie allein mit der Kraft ihrer Gedanken Gegenstände bewegen kann. Ist sie etwa auch eine Hexe? Und was hat es mit der unheimlichen Puppe auf sich, die plötzlich in Rainfield auftaucht und die auch noch anderen Jugendlichen zu Fähigkeiten verhilft? Ist sie Freund oder doch Feind?


Viel Spaß in Rainfield!



Dienstag, 16. Februar 2021

[Rezension] Gänsehaut - Ross McDonald

 


Titel: Gänsehaut

Autor:  Ross McDonald
Genre: Krimi
Erscheinungsdatum: 1976
Anzahl der Seiten: 229
Cover und Inhalsangabe: © Diogenes

Begonnen: 28.12.2020
Beendet: 29.12.2020


"Am Morgen nach der Hochzeitsnacht verschwindet Alex Kincaids junge, hübsche Frau Dolly. Ist sie vor ihm geflohen? Oder vor dem bärtigen Chuck Begley, der als letzter mit ihr gesprochen hat? Kincaid beauftragt Privatdetektiv Lew Archer, sie wiederzufinden. Das ist zwar einfacher als erwartet, doch dann beginnen die Schwierigkeiten: Schritt um Schritt werden die Schatten der Vergangenheit lebendig."


Es war für mich mal wieder an der Zeit für ein Buch aus dem Diogenes-Verlag. Der Titel hat bei mir Hoffnungen auf eine leicht unheimliche Geschichte geschürt, doch schon nach den ersten Seiten war klar, dass es sich bei "Gänsehaut" von Ross McDonald um einen recht typischen Krimi handelt, in dem ein Mann namens Alex Kincaid nur einen Tag nach der Hochzeit verlassen wird. Ein Privatdetektiv wird damit beauftragt, herauszufinden, warum Dolly einfach weggelaufen ist.

Als "Ich-Erzähler" haben wir hier nun den Privatermittler Lew Archer, der erst einmal recht typische Nachforschungen anstellt und sich so von einer Befragung zur nächsten hangelt. Ganz langsam kommt er einer Wahrheit, die allerdings bald auch etwas mit mehreren Morden zu tun hat.

Mit Lew Archer wurde ich nicht direkt warm. Auf der einen Seite ist es mal ganz nett, dass er sehr professionell auftritt und so gut wie nichts über sich preisgibt, auf der anderen Seite hat er mich aber auch damit genervt, dass er ohne einen Auftraggeber und Geld keinen Finger rührt.

Vom Aufbau ist "Gänsehaut" wie gesagt ein recht typischer Krimi. Den Anfang fand ich sehr fesseln, denn ich wollte unbedingt wissen, was genau Dolly denn so schockiert hat, doch leider verpufft die Spannung recht schnell, als sich der Autor von dieser Ausgangslage entfernt und mühsam ein weit verstricktes Krimigerüst aufbaut. Teilweise hatte ich Probleme, den Fäden zu folgen. Einige blieben für mich sogar bis zum Ende verknotet.

Die Auflösung selbst beinhaltet zwar eine nette Überraschung, doch die Hintergründe der Morde waren für mich zu einfach gehalten und irgendwie auch zu schwammig. Von einer Gänsehaut war ich bei dieser Lektüre leider meilenweit entfernt!


"Gänsehaut" von Ross McDonald besitzt eine tolle Ausgangslage, die sich aber durch die vielen Fäden, die der Autor hier zwischen den einzelnen Personen spinnt, urplötzlich in Luft auflöst. Das Buch konnte mich leider nicht begeistern.

Ich vergebe 2 von 5.



Sonntag, 14. Februar 2021

[Rezension] Wer sich umdreht oder lacht ... - Mel Wallis de Vries

 


Titel: Wer sich umdreht oder lacht ...

Autor:  Mel Wallis de Vries
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 19. März 2019
Anzahl der Seiten: 240
Cover und Inhalsangabe: © One

Begonnen: 23.12.2020
Beendet: 28.12.2020


"Fünf Mädchen, die sich nicht kennen, deren Schicksale aber untrennbar miteinander verbunden sind.
Ein Täter, der seine Opfer demütigt und die Polizei vor ein unlösbares Rätsel stellt.
Und jeder kann auf Snapchat zuschauen.

An einem warmen Sommerabend wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Die einzige Spur führt zu Snapchat, denn dort hat der Täter die letzten Minuten des Opfers mit der Welt geteilt. Doch es scheint nicht die letzte Tote gewesen zu sein. Schon bald folgen weitere Videos, und es wird klar: Das war erst der Anfang. Auch Mandy fühlt sich nicht mehr sicher, denn wer weiß schon, wen es als Nächstes trifft?"


Mel Wallis de Vries begleitet mich ihren Jugendthrillern nun schon eine ganze Weile. Ich liebe ihren leichten Stil, ihren Spannungsaufbau und die Tatsache, dass sie viele Probleme von Heranwachsenden in ihren Büchern thematisiert.

In "Wer sich umdreht oder lacht ..." geht es um einen Serienmörder, der junge Mädchen tötet und grausame Videos von dieser Tat ins Internet stellt. Schnell breitet sich Angst und Schrecken aus, doch Mandy, unsere Protagonistin hat gerade ganz eigene Probleme, denn ihre Mutter ist schwerkrank und könnte bald sterben ...

Die Charaktere haben mir hier wieder gut gefallen. Neben Mandy und ihren Freundinnen lernen wir auch noch die einzelnen Opfer unmittelbar vor der Tat kennen und erleben so ihre allerletzten Minuten mit. Dies sorgt für viele unheimliche Momente.

In "Mädchen, Mädchen, tot bist du", hatte Mel Wallis de Vries schon einmal einen Serienmörder auftreten lassen, was in dieser Geschichte für mich leider nicht funktioniert hatte, da alles doch recht distanziert ablief. In "Wer sich umdreht oder lacht ..." ist die Gefahr aber deutlich spürbar. Zudem gibt es eine gewisse unterschwellige Kritik an das "Online-Leben" das viele junge Leute führen.

Es fiel mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, denn es besitzt durch die vielen Sichtweisen eine tolle Dynamik und lädt zum Miträtseln ein. Das Ende fand ich passend, obwohl ich den Täter selbst bereits im Visier hatte. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!


Ein sehr spannender Jugendthriller über einen Serienmörder, der mich auch als erwachsener Leser absolut in den Bann ziehen konnte!

Ich vergebe 5 von 5.




Freitag, 12. Februar 2021

[Rezension] Lieber jetzt als irgendwann - Lauren Graham

 


Titel: Lieber jetzt als irgendwann

Autor:  Lauren Graham
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Anzahl der Seiten: 432
Cover und Inhalsangabe: © Fischer

Begonnen: 23.12.2020
Beendet: 27.12.2020


"Franny Banks ist zwar ein bisschen chaotisch, aber vor allem witzig, charmant und klug – eigentlich müsste sie alle ihre Ziele erreichen können:

-Schauspielerin werden
-den Durchbruch schaffen
-Mann fürs Leben finden

Für den Notfall hat sie trotzdem einen Plan B:

-langjährigen Freund Clark heiraten
-Englisch-Lehrerin werden
-in einen Vorort ziehen

Doch ihr „Ultimatum zur Traumverwirklichung“ von drei Jahren läuft bald ab. Als sich herausstellt, dass sogar Plan B geplatzt ist, lautet Frannys Motto deshalb: Lieber jetzt als irgendwann."


Seit meiner Jugend bin ich großer Fan der "Gilmore Girls" und doch habe ich nicht mitbekommen, dass die Schauspielerin Lauren Graham einen Roman veröffentlich hat. Als ich dieses Buch in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt habe, stand sofort fest, dass ich es unbedingt lesen muss.

Es ist wenig verwunderlich, dass es in dieser Geschichte um die Schauspielerei geht. Franny ist eine sehr chaotische, aber dennoch liebenswürdige Protagonistin, mit der ich sofort mitfiebern konnte. Sie hat mich von der Art und ihrem Humor ein wenig an Lorelai Gilmore erinnert. Sie lebt in New York und hat sich ein Ultimatum für die Verwirklichung ihres großen Traumes Schauspielerin zu werden, gesetzt.

So erleben wir als Leser eine doch recht verzweifelte Franny, die versucht, im Showbusiness Fuß zu fassen und dabei in das eine oder andere Fettnäpfchen. Witzige Filofax-Einträge lockern die Geschichte auf machen dieses Buch zu einer tollen Wohlfühl-Lektüre.

Besonders viel Tiefgang besitzt "Lieber jetzt als irgendwann" allerdings nicht und es ist dem Buch doch anzumerken, dass es sich um Lauren Grahams Erstlingswerk handelt. So hätte für mich persönlich der Einblick in das Filmgeschäft gerne etwas mutiger und auch kritischer sein dürfen, Frannys Weg etwas steiniger und die Liebesgeschichte deutlich emotionaler.

Trotz meiner Kritik habe ich die Geschichte aber dennoch gerne gelesen. Der Humor hat mich zum Lachen gebracht und die Botschaft, dass man alles für seine Träume tun sollte, hat mir gut gefallen. So habe ich das Buch mit einem guten Gefühl zugeschlagen.
 

"Lieber jetzt als irgendwann" von Lauren Graham ist eine leichte Geschichte über eine chaotische Schauspielern, die versucht, im Showbusiness ihren Platz zu finden. Sehr charmant und humorvoll erzählt, fehlt es allerdings etwas an Tiefgang. Dennoch ein unterhaltsames Buch für Zwischendurch!

Ich vergebe 4 von 5.

Donnerstag, 11. Februar 2021

[Rezension] Valentinstag mit den Padderborns - Sandra Pulletz

 


Titel: Valentinstag mit den Padderborns

Autor:  Sandra Pulletz
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2020
Anzahl der Seiten: 128
Cover und Inhalsangabe: © Sandra Pulletz

Begonnen: 29.01.2021
Beendet: 01.02.2021


"Valentinstag – Das Fest der Liebenden. Becca wünscht sich, sie wäre länger in Australien geblieben, damit sie nicht mitfeiern muss. Doch ihre Mutter besteht darauf, immerhin organisiert sie ein großes Valentinsevent. Es kommt noch schlimmer: Becca soll mit Begleitung erscheinen. Sie kennt aber keinen süßen Kerl, den sie mitnehmen könnte. Deshalb schaltet sich ihre Mutter ein … Das kann nur in einem Chaos enden, oder?"

Ich habe mich tierisch gefreut, als ich erfahren habe, dass die Geschichte der Padderborns nach dem chaotischen Weihnachtsfest und dem witzigen Treffen an Silvester direkt weitergeht und dann auch noch endlich die supersympathische Becca in den Fokus rückt. Sie kehrt aus Australien zurück und wird liebevoll von ihrer Familie begrüßt, zeitgleich aber auch ins kalte Wasser geschubst wird. Sie erfährt nämlich, dass ihre Mutter ein Fest veranstaltet und Becca soll dort nicht alleine erscheinen.

Besonders witzig fand ich hier die Mutter der Familie, denn sie versucht echt alles, um Becca zu verkuppeln. Dabei schießt sie, animiert von einer aktuellen, sehr beliebten Serie, aber weit übers Ziel hinaus. Hier musste ich sehr oft beim Lesen schmunzeln, denn es geht echt so einiges schief.

Becca als Charakter fand ich hier toll. Ich muss sagen, dass sie mein liebstes Familienmitglied ist, denn ich liebe ihre freche, aber dennoch sehr liebevolle Art. Die Liebesgeschichte fand ich hier auch sehr süß eingebaut. Eine perfekte Lektüre für den Valentinstag, zum Träumen und Schmunzeln!



Auch der dritte Teil der Reihe rund um die Padderborns hat mich wieder gut unterhalten. Das perfekte Buch für den Valentinstag! 

Ich vergebe 5 von 5.