Sonntag, 6. November 2022

[Gemeinsame Leserunde] Der Talisman - Stephen King, Peter Straub

Es geht weiter mit einem King, auf den wir schon sehr gespannt sind! Ab morgen werden wir hier gemeinsam "Der Talisman" von Stephen King und Peter Straub lesen. Wir sind schon sehr gespannt!



Wer liest mit?

Nicole von Zeit für neue Genres

und meine Wenigkeit ;)


Einteilung der Leseabschnitte

1. Erster Teil: Jack bricht auf (komplett)

2. Zweiter Teil 6. Kapitel bis 10. Kapitel

3. Zweiter Teil 11. Kapitel bis 19. Kapitel

4. Dritter Teil 20. Kapitel bis 26. Kapitel

5. Dritter Teil 27. Kapitel bis Zwischenspiel (Ende Dritter Teil)

6. Vierter Teil 34. Kapitel bis Zwischenspiel

7. Vierter Teil 41. Kapitel bis Ende


Jeder liest im eigenem Tempo. Spontane Mitleser sind herzlich willkommen jederzeit einzusteigen!
Ich wünsche uns viel Spaß! :D

61 Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich wünsch euch ganz viel Spaß! Ich fands super :)

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    2. Huhu Aleshanee :D

      Danke dir, wir sind schon sehr gespannt. :)

      LG
      Jessi

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    3. Ich bin schon richtig aufgeregt. :D

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    4. haha, ja, ich bin schon seit einer Woche aufgeregt :D

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    5. Guten Morgen! :) Ich husche hier kurz vorbei und gebe ein kleines Update. Ich bin mit dem ersten Leseabschnitt fast durch und schaffe diesen wahrscheinlich heute im Zug. Ich komme aber erst morgen dazu, dass ich hier meine Eindrücke festhalte.

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    6. Huhu Nicole, lass die ruhig alle Zeit, die du brauchst ;)

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    7. Ich bin dran. Heute müsste ich den nächsten Abschnitt schaffen.

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  2. 1. Erster Teil: Jack bricht auf (komplett)

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    1. Was für ein Einstieg! Ich bin auf jeden Fall schon einmal durch diesen ersten Teil geflogen.

      Mit Jack konnte ich direkt mitfühlen. Die ersten Seiten wirken ja wirklich sehr melancholisch, wie er über den Tod nachdenkt und sich um seine Mutter sorgt. Ich hab mich irgendwie die ganze Zeit gefragt, ob seine Mom wirklich krank ist oder ob er da nicht irgendwie etwas falsch verstanden hat. Nun zum Ende hin wurde ja klar, dass da wohl wirklich etwas dran ist.

      Irgendwie musste Jack mit der ganzen Situation ja ganz allein klarkommen. Seine Mutter kapselt sich da mehr oder weniger ab und spricht auch mit ihm nicht darüber. Das war schon sehr hart zu sehen. Er hat ja nun auch schon seinen Vater verloren, da ist wohl klar, dass er große Angst um seine Mutter hat. Eine alles beherrschende Angst wie mir scheint.

      Speedy ist auch ein sehr interessanter Charakter. Ich fand es auch toll, dass er ihn damals anscheinend bereits gerettet hat. Das alles klingt sehr nach Schicksal. Jack muss nun also der Held sein und in der Region den Talisman finden. Da haben wir auch den Fantasyanteil, den ich bisher aber noch wirklich interessant finde. Ich bin gespannt, was er in der "Region" erleben wird.

      Einen Bösewicht gibt es natürlich auch und der ist irgendwie typisch King, oder? Sloat will die Agentur für sich und tja, dafür würde er wohl auch Jack opfern. Sloat verabscheute ich schon jetzt und da er anscheinend auch Zugang zur Region hat, wird es hier sicherlich noch ein paar Momente geben, in denen sie aufeinandertreffen.

      Übrigens diese Twinner/Doppelgängersache erinnert mich etwas an "Twin Peaks". Wir haben uns da vor kurzem alle Staffeln besorgt und schauen das gerade. Irgendwie passt das Buch dazu. Haha. Auch wenn das Buch niemals annähernd so verrückt sein kann wie die Story von der Serie xD

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    2. Ich fand den ersten Abschnitt interessant. Jack macht sich viele Gedanken zu seiner Mutter und ihrer Krankheit. Ich hatte schon von Anfang an das Gefühl, dass etwas an seinen Vermutungen dran ist. Besonders gut gefällt mir der Umgang zwischen Jack und seiner Mutter. Diese Atmosphäre zwischen ihnen hat etwas sehr Charmantes - all diese Insider-Bemerkungen.

      Melancholisch fand ich es auch. Schwer habe ich mir getan, mit all diesen Andeutungen und weil es wirklich lang gedauert hat, bis es etwas handfester wurde. Da hätten sie mich fast verloren.

      Ich fand es recht spannend, wie Jack sich an Episoden mit seinem Vater zurück erinnert und er auf mehr Hinweise zu den Territorien stößt. Zum Beispiel die Bezeichnung als "Running Jack".

      Bei Speedy habe ich keine Ahnung, woran Jack ist. Ich habe kein gutes Gefühl bei ihm.

      Sloat ist wohl wirklich ein klassische Bösewicht. Er ist auf Gier und Eigennutz programmiert.

      Heißt es in deiner Ausgabe "Region"? Bei mir wird die andere Welt "Territorien" genannt.

      Die Idee mit den Twinner finde ich auch total faszinierend. Bei "Twin Peaks" kann ich leider nicht mitreden. Ich kenne die Serie mal wieder nicht. :D Irgendwann hole ich das alles nach.

      Ich bin jedenfalls gespannt, wie es jetzt weitergeht.

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    3. Das ist interessant, dass du bei Speedy kein gutes Gefühl hast! Kurzzeitig ging es mir auch so, weil alles so schnell ging und man das Gefühl hatte, er würde Jack ganz schön drängen. Allerdings die Tatsache, dass er ihn damals gerettet hat, hat ihn für mich schon eher zu einem Verbündeten gemacht.

      Ich habe die uralte Ausgabe von dem Buch und da wird es tatsächlich "Die Region" genannt.
      Ich finde es sogar etwas passender als "Territorien". Deine Übersetzung ist aber sicher etwas besser. Man merkt bei mir schon, dass das Buch älter ist! Aber ich mag das auch irgendwie.

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    4. Die Rettung, da weiß ich nicht genau, ob das nicht aus Eigennutz geschehen ist. Ich traue Speedy nicht über den Weg.

      Ja, die Region klingt wirklich passender als Territorien. Insgesamt erinnert es mich an die Reihe um den dunklen Turm.

      Wenn ich alte Ausgaben habe, stört mich das auch nie. Ich nehme sozusagen immer, was ich kriegen kann. :D

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    5. Hey ihr beiden :) Ich weiß gar nicht, welche Ausgabe ich habe, aber bei mir heißt es auch "Territorien" - was für mich sofort die Verbindung zum Dunklen Turm geschaffen hat.

      Eine Verbindung zu Twin Peaks hätte ich jetzt nicht gesehen, obwohl ich die Serie gesehen hab, vor 2-3 Jahren glaub ich. Kamen da denn auch so Doppelgänger vor? Mich lässt meine Erinnerung leider im Stich. Die Serie ist aber auch sehr verquer ^^

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    6. Aleshanee, hast du "nur" die ersten beiden Staffeln gesehen? Oder auch die Special Serie 20 Jahre später? :D Ich will dich jetzt hier auch nichts spoilern (auch wenn das bei der verrücktesten Serie ever wohl auch nicht so leicht möglich ist xD), aber die zweite Staffel endete ja sehr böse beziehungsweise dämonisch xD Wir sind gerade aber auch erst in der Mitte der Special Serie, davon kann man einfach nicht so viel auf einmal sehen. Ich hab mir mittlerweile schon die Sprache aus der Serie angeeignet und bringe damit meinen Mann zum Lachen xD

      Zum dunklen Turm könnt ihr die Verbindungen sicher besser zusammentragen als ich :D Irgendwann lese ich die Reihe auch, aber das erscheint mir echt wie ein Mammutprojekt und ich hab irgendwie Angst davor.

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    7. Stimmt, mich erinnert auch einiges an den dunklen Turm, Aleshanee! Aber die Reihe um den dunklen Turm ist verrückter und härter als das hier.

      @ Jessi: Irgendwann musst du dich auch auf das Abenteuer mit Roland, dem Revolvermann, einlassen. Es ist stellenweise richtig zäh, aber es zahlt sich wirklich, wirklich aus.

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    8. Aber ist die Turm-Reihe dann auch "nur" so eine Wanderschaft mit kleinen und großen Abenteuern? Momentan kann ich mir da noch nicht viel vorstellen, haha. ich hab noch immer etwas Angst davor, aber irgendwann muss ich mich der Reihe echt mal stellen!

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    9. Ja, die Turm-Reihe ist schon auch eine Wanderschaft, aber die Abenteuer sind viel größer. Jeder Band ist ein eigenes Abenteuer und die andere Welt ist greifbarer, weil man Roland begleitet, der aus Mittwelt stammt. Es geht viel mehr in die Tiefe und ist ziemlich schräg.

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    10. Ich hab die Twin Peaks Serie in der Mitte der 2. Staffel abgebrochen, mir wurde es da einfach zu strange xD

      Der dunkle Turm, das ist schon, wie Nicole sagt, "größer". Da passiert so viel und es spielen auch mehr Figuren eine Rolle, mehrere Welten, mehrere ... einfach alles!!! :D Ich finde sie wirklich auch grandios!

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  3. 2. Zweiter Teil 6. Kapitel bis 10. Kapitel

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    1. Die erste Hälfte konnten wir hier also in der Parallelwelt verbringen. Ich fand, es hat sich gleich etwas anders als der erste Abschnitt gelesen. Ob hier wohl Straub geschrieben hat?
      Es wirkte etwas wie ein düsteres Märchen. Schaurig ist ja, dass der Sohn der König schon als Säugling gestorben ist und Jack sich daran erinnert hat, dass ihm beinahe dasselbe Schicksal ereilt wäre.
      Die Twinner scheinen ja irgendwie miteinander verbunden zu sein, wie da auch sehr schön stand, es gibt wohl ein magisches Band.

      Und dieser Stephen und das Kingsland. :) war das etwa eine kleine Anspielung?
      Das erinnert mich etwas an "Die Augen des Drachen", das hatte King doch damals auch für Straubs Kinder geschrieben? Und eben auch reale Namen verwendet.

      In der zweiten Hälfte ist Jack dann in der echten Welt unterwegs. Auch hier ist es sehr düster und man merkt, dass er sich hier durchboxen und auch recht schnell erwachsen werden muss. Ich habe aber eh das Gefühl, dass er sehr selbstständig ist.

      Dass er da in der Bar angefangen hat und auch nicht gerade toll behandelt wurde, gehört hier wohl auch zu dem ganzen Prozess. Nun verschwimmt ja die Grenze auch wieder und ich denke mal, es geht nun gleich zurück in die andere Welt.

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    2. Düster trifft es. Egal ob in den Territorien oder in dieser Bar in Oatley. Obwohl es so düster ist, fehlt es mir noch an Atmosphäre und ein bisschen mehr Klarheit wäre schön. Auf mich wirkt alles noch sehr verschwommen - eigentlich von Anfang an - und ich hoffe, dass der Roman festere Strukturen bekommt.

      Das mit den Twinners geht aktuell schon noch sehr unter. Hier haben wir eigentlich nur das Baby der Königin und Jack, der fast getötet worden wäre.

      Was ich mag sind die Erinnerungen von Jack, wie ihm nach und nach Situationen aus seiner Vergangenheit klarer erscheinen bzw. wie er diese neu interpretiert. Das ist auch etwas, was man macht, wenn man erwachsener wird.

      Stimmt, Kingsland war gut. :D

      Vom kleinen Jungen Jack ist nach der wenigen Zeit nicht mehr allzu viel da. Er hat jetzt einiges erlebt, was ihn mit der echten Welt konfrontiert. Vor allem, wie er in der Bar behandelt wurde, das war schon sehr ernüchternd. Zum Beispiel die Gehaltsverhandlungen und dass ihm dann das Essen abgezogen wurde, weil er es nicht angesprochen hatte. Ja, das tut weh, wenn man erstmals auf das echte Leben trifft.

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    3. Ja, ich weiß was du meinst, als atmosphärisch würde ich das Buch bisher auch nicht bezeichnen. Es wirkt wie ein Abenteuer mit einigen Gefahren. Was ich aber schon spüre ist, dass Jack hier erwachsen werden muss. Das gefällt mir, auch wenn es rückblickend betrachtet schon recht schnell geht.

      Die andere Welt, die Region oder die Territorien hat was Mittelalterliches. Gut finde ich bisher, dass der Aufenthalt dort immer recht kurz ist. Allerdings habe ich das Gefühl, dass Jack dadurch auch echt langsam vorankommt.

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    4. Ja, genau, ein Abenteuer mit vielen Gefahren ist es. Damit hast du schon den passenden Titel für deine Rezension. :) Mich erinnert es sogar etwas an "Der Herr der Ringe". Beim Lesen damals dachte ich mir : "... und sie gehen und gehen und gehen." XD

      Und bei Jack geht wirklich nichts weiter. Das wäre schon schön, wenn er mal ein bisschen mehr von der Stelle kommt. So viele Seiten hat das Buch auch wieder nicht. ;)

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    5. Ja, der Vergleich mit "Herr der Ringe" ist echt passend, auch wenn ich es echt nie wirklich geschafft habe, das mal komplett zu lesen oder zu schauen. Mir fehlte bei solchen Abenteuern, bei denen man einfach nur von Ereignis zu Ereignis wandert, irgendwie immer irgendwas!

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    6. @Jessi: also Herr der Ringe, die Bücher, okay. Aber die Filme!!!! Das ist doch kein "wandern von Ereignis zu Ereignis" !!! Ich liebe die Filme! Vielleicht kommst du ja doch nochmal dazu, für mich eine der besten Verfilmungen überhaupt! Aber wenn dann nur in der langen Version anschauen ;)

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    7. @Alehanee Ich werde es irgendwann noch mal versuchen :D Ich hab die drei Filme auch wirklich nicht geschafft, besonders die Schlacht hat mich immer so gelangweilt, das da mein Gehirn abschaltet xD Mein Mann hat mir auch versucht, den ersten Band vorzulesen, aber irgendwie streikt mein Gehirn.

      @euch beide: Es ist so weit :D Ich habe heute den ersten Teil der Turm-Saga mitgenommen xD Komischerweise hatte ich den ja schon oft in einer echt dicken Version gesehen, das Buch das ich heute gefunden habe, hat unter 300 Seiten? Ich bin auf jeden Fall motiviert, dem Buch eine Chance zu geben!

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    8. "Schwarz" ist sehr dünn! Dass mit den unter 300 Seiten passt auf jeden Fall. Und ich sage es gleich, beim ersten Teil musst du einfach durch. Mir hat's damals keinen Spaß gemacht, aber ab den zweiten Teil wird's viel, viel besser. Und ganz am Ende ergibt sogar Teil 1 irgendwie Sinn. XD

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    9. Und jetzt noch einmal ich. :D Das mit dem Gehirn kenne ich nur zu gut. Ich tue mir so schwer mit Fantasy und auch jetzt mit "Der Talisman". Ich lese und lese, aber mein Gehirn will ständig auf Stand-by schalten. Aber die Filme von "Der Herr der Ringe" mochte ich schon.

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    10. Haha, Nicole, das motiviert ja nicht gerade xD Aber 300 Seiten sind wohl auszuhalten, vielleicht lese ich es dann erst, wenn ich den zweiten Band gefunden habe, damit ich ihn direkt hinterherschieben kann xD
      Ich habe damals ja den Film gesehen und ich hab null verstanden. Seitdem hab ich Angst vor der Reihe irgendwie xD

      Ja, bei Fantasy schalte ich irgendwie auch immer ab, das war bei mir leider auch bei dem Buch stark der Fall, obwohl die Welt eigentlich gut beschrieben war. Kann das vielleicht hier wirklich an Peter Straubs Einfluss liegen? Ich hab letzte Woche noch eine Kurzgeschichte von ihm gelesen und die hat mir auch nicht zugesagt ;/ Er und ich, das wird einfach nichts.

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    11. Oh, aber gerade die Schlachten waren in den Filmen so genial!!!!
      Grade im dritten Teil, da krieg ich jedes Mal Gänsehaut bei bestimmten Szenen!

      Also ich fand den ersten Turm Band schon toll :D

      @Nicole - vielleicht liegt dir einfach nur "High Fantasy" nicht. Da gibts ja zahlreiche Untergenren bei Fantasy und Der dunkle Turm gehört für mich ebenfalls zu Fantasy, eher Dark/Horror Fantasy

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    12. @ Aleshanee: Ja, ich finde auch, dass der dunkle Turm eher in Richtung Fantasy geht. Aber eben Horror Fantasy, wie du schon schreibst.

      Kein Wunder, dass du bei dem Film nichts verstanden hast. Wir haben uns den damals im Kino angesehen und ich war sowas von enttäuscht. Der Film hat so gut wie gar nichts mit den Büchern zutun. Das hätte mich aber auch gewundert - wie will man so eine umfangreiche Reihe in einen Film quetschen? Außerdem war der Film arg auf Kinderniveau, der Turm ist ganz anders.

      Auf der Reise zum dunklen Turm erwartet dich ein Ka-Tet und du wirst dich garantiert in Oy verlieben. Du wirst lachen, du wirst weinen, ziemlich oft verwirrt und am Ende - ganz am Ende - sicherlich erstaunt sein. Es lohnt sich.

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    13. Damit wünsche ich dir noch vor dem ersten Band lange Tage und angenehme Nächte, möge Ka mit dir sein. :D

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    14. Ich merke schon, da gibt es viel Insider-Wissen, ich möchte auf jeden Fall verstehen warum ihr alle so davon schwärmt! ;)

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  4. 3. Zweiter Teil 11. Kapitel bis 19. Kapitel

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    1. Eigentlich wollte ich den Abschnitt gestern schon beenden, aber dann bin ich echt eingeschlafen und erst wieder aufgewacht als es dunkel war. Irgendwie hatte der Abschnitt gerade zu Beginn ein paar Längen für mich. Es gab nur ein paar Fakten, die Jack herausgefunden hat, über die Welt und seinen Dad. Es ist auf jeden Fall interessant, dass sich die Welten anscheinend gegenseitig beeinflussen. Ob dadurch wirklich der dritte Weltkrieg ausgelöst wurde? Das mit Jerry Bledsoe war aber auf jeden Fall grausam und vielleicht hat ja Jack nun beim Flippen auch Menschen getötet.

      Sloat kam ihm kurz auch echt nahe. Am besten Gefallen hat mir in dem Abschnitt die ganze Geschichte mit Wolf. Das im Kino war echt lustig und sein Verwandeln echt spannend. Verwundert hat mich nur, dass es anscheinend so leicht ist, auch Menschen/Lebewesen mit in die andere Welt zu nehmen. Ich hätte fast erwartet, dass dadurch irgendetwas passiert oder ausgelöst wird.

      Ich lese das Buch auf jeden Fall weiterhin gerne. Es ist echt ein kleines Abenteuer. Das Hin und Herflippen bringt eine gute Dynamik hinein.

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    2. Puh, dieser Leseabschnitt kam mir sehr lang vor. Und ich bin auch einige Male eingeschlafen, obwohl ich noch nicht lang gelesen hatte.

      Am Ende hin die Episoden mit dem Wolf haben mir gefallen. Da kam etwas Spannung auf. Ich mochte das Abenteuer im Kino und wie er Jack eingeschlossen hat, damit er ihm nichts tut. Die Aufmachung vom Wolf mit der John-Leonnon-Brille finde ich auch witzig.

      Mir geht in der Grundstory zu wenig voran. Es reiht sich ein kleines Abenteuer an das nächste, aber es fehlt mir am romanhaften. Bei mir kommen weder Atmosphäre noch Spannung auf. Ich lese so dahin und es plätschert.

      Das mit Sloat an der Raststation fand ich richtig schaurig. Da sieht er das Auto und es ist wirklich Sloat!

      Das sich die Welten gegenseitig beeinflussen empfinde ich auch schaurig. Da überlegt man sich schon, ob man hin- und herspringen soll. Dann passieren zwar schlimme Dinge, aber nicht immer. Die Systematik - wenn es überhaupt eine gibt - habe ich noch nicht verstanden.

      Also, ich finde das Buch eher langweilig. :D So richtig komme ich in der Geschichte nicht an. Aber ich lese natürlich weiter, ich will ja wissen, was es mit dem Talisman auf sich hat. Und dank Wolf ist jetzt ein bisschen Action drin.

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    3. Ich kann dich verstehen und ich würde dir jetzt ja gerne sagen, dass es besser wird, aber das kann ich leider nicht. Ich kam auch nicht so richtig in der Geschichte an, es war etwas Action, aber mir fehlte es irgendwie auch an Handlung ... Es fiel mir auch ab diesem Abschnitt hier immer schwerer, am Ball zu bleiben. Ich bin manchmal mitten am Tag eingeschlafen und ehrlich gesagt bin ich froh, durch zu sein! ;)

      Falls du dich zu sehr quälst: Du kannst es ja auch abbrechen! Schade, dass wir mal so ein Buch erwischen, aber das musste ja auch kommen! Wir hatten so viele Highlights!

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    4. Nein, Jessi, ich lese weiter. :) Jetzt bin ich schon so weit gekommen, jetzt schaffe ich auch noch den Rest. :D Au weh, und du bist schon durch und ich schnecke hinterher. Das tut mir echt leid.

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  5. 4. Dritter Teil 20. Kapitel bis 26. Kapitel

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    1. Da haben wir hier diesen Abschnitt ja an einer emotionalen Stelle beendet. :)
      Stellt sich ja die Frage, ob Wolf nun tot ist oder ob die Chance besteht, dass er in die andere Welt zurückgekehrt ist?

      Auch wenn das jetzt etwas gemein klingen mag, da ich Wolf wirklich mochte: für Jack war er ja hier auch leider eine echte Last. Er kann ohne ihn nun sicher wieder schneller reisen.

      Allgemein fand ich, dass hier am Anfang des Abschnitts einige Längen waren. Als es da zum Bibelheim ging, dachte ich nur: "nein, bitte nicht". Es wurde alles auch etwas in die Länge gezogen und anscheinend waren Jack und Wolf auch einige Wochen dort? Das hat natürlich das ganze Abenteuer irgendwie verzögert.

      Ich bin jetzt aber gespannt, wie sich Jack allein weiter durchschlagen wird! Vom Leseempfinden kann ich aber auch nur sagen, dass es sich nicht so flott wie andere King-Bücher liest.

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    2. Also, ich war schon sehr erschüttert, dass Wolf gestorben ist. Vom Abschnitt her, ist es perfekt geendet. Wie du schon schreibst, jetzt ist die Frage, ob Wolf wirklich tot ist.

      Ich habe mir auch gedacht, nicht noch eine Verzögerung! Schon als Wolf und Jack von dem Cop aufgegabelt und vor Gericht gestellt wurden, habe ich innerlich die Augen überdreht. Manchmal ist der Weg das Ziel, aber hier wird das Zeil schon arg aus den Augen verloren. Auch die ganze Sache mit den Territorien verschwindet viel zu sehr im Hintergrund.

      Wolf mochte ich recht gern und als er in der Box eingesperrt war, hat er mir unendlich leid getan. Und Jack ist ganz schön hilflos ihm gegenüber gewesen. Mal schauen, ob Jack jetzt an Tempo gewinnt.

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    3. Ja, Jack wird echt oft vom Weg abgebracht. Ich hatte manchmal das Gefühl, dadurch auch als LEser das große Ziel aus den Augen zu verlieren.

      Eigentlich mag ich ja so Bücher, bei denen der Weg das Ziel ist. Verrückte Roadtrips oder auch das Lansdale-ABenteuer war damals klasse, aber hier hatte ich nicht direkt einen Zugang gefunden!

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    4. Ich finde, dass die Atmosphäre zu sehr auf der Strecke bleibt und die Figuren nicht greifbar sind. Bei King habe ich meistens das Gefühl, dass die Figuren lebendig sind. Das fehlt mir hier komplett.

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    5. Du meinst "Das Dickicht", oder? Das war so genial. Ich muss gleich wieder schmunzeln, wenn ich daran denke. :)

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    6. Ja, genau "Das Dickicht" hat so großen Spaß gemacht :D Obwohl es auch eine Wanderung war oder eher ein wilder Ritt, haha :D

      Jack empfand ich schon als lebendig, aber ich weiß, was du meinst. Vielleicht fehlten auch ein paar Ecken und Kanten? Jack wurde ja von Anfang an als "der Held" präsentiert, eigentlich war auch von Anfang an klar, wie es ausgehen wird ...

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  6. 5. Dritter Teil 27. Kapitel bis Zwischenspiel (Ende Dritter Teil)

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    1. So, nun ist Jack bei Richard angekommen. Mehr ist in diesem Abschnitt gefühlt gar nicht passiert. Ich fand Richard aber echt spannend, weil er sich so sehr an die Realität klammert, nachdem er damals seinen Vater im Schrank verschwinden hat sehen.
      Ich habe das Gefühl, dass ihn dieses Erlebnis echt geprägt hat. Eigentlich gäbe es bei so einem Erlebnis nur zwei mögliche Reaktionen, entweder man stellt sich den Dingen oder aber leugnet sie.

      Im nächsten Abschnitt sind wir wohl wieder in der anderen Welt. Ich bin ja mal auf Richards Reaktion gespannt.
      Sloat hat beim Flippen selbst ja echt einen blöden Nachteil. Das hat Jack bisher wohl auch oft das Leben gerettet.

      Ansonsten geht es nun wohl Richtung Endspurt. Mir fällt irgendwie erst jetzt auf, dass der Talisman selbst ja echt kaum erwähnt wurde. Manchmal vergesse ich regelrecht, was genau denn Jacks Ziel ist.

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    2. Auch dieser Abschnitt wäre geschafft. Es stimmt, Jack ist bei Richard angekommen und die Ereignisse fand ich sogar leicht gruselig. Es hatte was von einer Burgbelagerung mit teilweise schrägen Bedrohungen.

      Das mit der Reaktion von Richard finde ich auch interessant und nachvollziehbar. Natürlich will man eher in der Realität bleiben, weil die andere Möglichkeit die gesamte Welt zum Beben bringt.

      Mir war es trotzdem zu lang. Ich habe das Gefühl, die Handlung kommt nicht von der Stelle. Und ich war richtig erleichtert, als ich umgeblättert habe und dann stand da ganz groß "Der Talisman".

      Die Rahmenhandlung geht mir viel zu sehr unter.

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  7. 6. Vierter Teil 34. Kapitel bis Zwischenspiel

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    1. Dieser Abschnitt besaß einiges an Action. Richard, der Zug, das verheerte Land und die Angriffe ... es war schon spannend, aber irgendwie war ich teilweise auch schon etwas aus der Story raus und musste mich echt zusammenreißen, um noch aufmerksam alles mitzuerleben. Wie du schon vorher gesagt hast, fehlt es auch mir etwas an Atmosphäre. Man rast durch die zwei Welten, aber vieles ist nicht greifbar!

      Richard hat ja nun mehr oder weniger alles akzeptiert und sich auch seiner Vergangenheit gestellt. Er hat also schon länger etwas gewusst, es aber verdrängt. Ich kann ihn da verstehen, das alles vor seinem besten Freund auszusprechen hätte es wohl alles greifbarer gemacht. Ich bin froh, dass Jack nun dennoch weiterhin zu ihm hält. Er wird Richard wohl auch noch brauchen im Kampf gegen Sloat.

      Wenigstens nähern wir uns jetzt dem großen Finale und damit auch dem Showdown, der wohl in dem schwarzen Hotel stattfinden wird. Auch der Talisman rückt jetzt endlich in den Fokus.

      Was mir jetzt hier noch deutlicher auffällt: Jack symbolisiert das Gute und Sloat einfach nur das Böse. Es hieß ja auch nun, dass er die Herrschaft über die Welten will und deswegen den Talisman zerstören will. Das ist mir irgendwie zu schwach, vielleicht auch zu eindimensional. Er war ja von Anfang an nur böse, weil er so gierig war und Macht, Ruhm und Geld wollte. Etwas mehr Facetten hätten diesem Bösewicht doch gut getan. Also richtig große Gefahr wie andere King-Bösewichte verströmt er bei mir irgendwie nicht. Mir tut eher Richard leid, dass er so einen Vater hat.

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    2. Ich finde, dass es mit diesem Abschnitt etwas mehr Fahrt gewonnen hat. Witzig finde ich, dass es King wohl irgendwie mit Zügen hat. :D Der Zug kam sicherlich von ihm und sobald du dich in Mittwelt auskennst, Jessi, weißt du sicherlich, warum ich das jetzt schreiben.

      Richard kam mir so blass vor. Für mich war es so, als ob er für Jack Gesellschaft sein soll ohne dass sein Charakter richtig was zur Story beigetragen hat. Jack hätte es auch ohne ihn geschafft. Der Weg lag klar vor ihm. Aber Jack konnte sich durch Richard noch einmal mehr als guter Junge zeigen.

      Es ist schon arg in Schwarz und Weiß gehalten. Jack, die strahlende Reinheit und Sloat, die schmutzige Gier. Und es stimmt, die Gefahr fehlt. Sloat ist durch und durch ein böser Mensch und das ist für alle erkennbar. In "Die Arena" hatte ich mit dem Bösewicht ähnliche Probleme. Das war mir auch zu plump aufgebaut. Sloat steht also mehr für das plumpe Böse, das früher oder später sowieso über die eigenen Füße fällt.

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    3. Ich finde ja, in anderen Büchern sind King facettenreichere Bösewichte gelungen. Wie Pennywise zum Beispiel oder auch Lelant Gaunt. Hier war das wirklich recht eindimensional und wie so schon sagst, Leute wie Sloat schaufeln sich meistens eh ihr eigenes Grab.

      Wenn ich Jack jetzt in Nachhinein betrachte, hätte ich mir irgendwie auch gewünscht, dass er auch mal ein paar Fehler gemacht hätte. So wäre er etwas menschlicher dargestellt gewesen. Am Anfang war er ja echt traurig, aber dann mutierte er sofort zum supermutigen Helden.

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  8. Antworten
    1. Da bin ich nun durch den Endspurt geflogen. Spannend war es auf der einen Seite auf jeden Fall, auf der anderen Seite haben sich für mich hier auch die Schwächen des Romans wieder gezeigt.

      Alles lief im schwarzen Hotel doch recht schnell ab. Sloat wirkte für mich auch hier nicht wie eine echte Gefahr und vom Gefühl her ging die Jagd nach dem Talisman nun doch recht einfach zu Ende. Jack hatte ja auch viele Verbündeten, Richard war da und auch Speedy/Parkus. Das hat letztendlich doch den Kampf sehr leicht gemacht. Vor allem, da Sloat sich ja letztendlich selbst ins Jenseits befördert hat beziehungsweise der Talisman da eingegriffen hat!

      Solche großen Kämpfe - Gut gegen Böse - liebt King ja. Ich fand sie in anderen Büchern aber irgendwie glaubhafter und auch epischer.

      Das Ende mit der Mutter war ja so von Anfang an abzusehen. Es hat sich für mich ein klein wenig zu kitschig gelesen. Aber es hat auch gepasst. Jack hat das wohl größte Abenteuer seines Lebens gemeistert und seiner Mutter das Leben gerettet.

      Ich bin momentan noch etwas hin und hergerissen, was meine Bewertung und mein Fazit anbelangt. Vieles hat mir gefallen, aber oft war ich auch nicht so tief drin wie in anderen Büchern. Ich glaube, mein Lieblingsbuch wird das hier nicht! Es hatte echt viele gute Ideen, aber irgendwas fehlte mir doch. War es der Horror? Ich weiß es gerade noch nicht ...

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    2. Auch beim Talisman musste ich sofort an den dunklen Turm denken. :D Ich finde die gesamte Theorie mit den diversen Welten schon sehr spannend. Bei diesem Gedankenspiel kann man es schon mit der Angst zutun bekommen.

      Dieser Showdown war schon recht vorhersehbar, hat mir aber trotzdem Spaß gemacht. Und der kitschige Teil am Ende hat mich dann doch wieder mehr mit der Geschichte versöhnt als geärgert. :D Gefallen hat mir, wie der Talisman in die Geschichte eingegriffen hat. Manche wurden bestraft, was man auch als Karma begreifen könnte. Aber auch die guten Wegbegleiter haben ein bisschen was zu spüren bekommen.

      Oh ja, der Horror hat definitiv gefehlt. Ich hätte mir schon erwartet, dass es - am Anfang des Buchs im Motel - ein bisschen mehr in Richtung "Shining" gehen könnte.

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    3. Ich glaube, Straub ist aber auch nicht für so blutrünstigen Horror bekannt. ich fand seine Geschichten bisher eher immer etwas lang und lahm, vielleicht war das auch sein Einfluss, der mir hier nicht so gefallen hat. Horror gab es im Grunde eigentlich kaum, das Hotel als Schauplatz hätte dafür aber eigentlich wirklich viel Platz geboten!

      Der Talisman selbst als mystisches Objekt hat mir eigentlich auch gefallen. Er spielte aber irgendwie erst am Ende eine echte Rolle. Das war etwas schade.

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  9. Antworten
    1. Ich habe das Buch heute Morgen beendet und überlegt, wie ich es bewerten soll. Letztendlich habe ich mich für 3 Sterne entschieden, weil es 2 nicht verdient hat. Ich fand es stellenweise wirklich sehr zäh und schrecklich zu lesen, weil mir mein Hirn halb weggedämmert ist. Von der Grundgeschichte mochte ich es auch weniger. Es war halt klassisch Gut gegen Böse. Tja, und während ich das jetzt schreibe, frage ich mich gerade, was mir gefallen hat. Ich mochte Wolf, ja, den mochte ich wirklich. Ich glaube, ich muss jetzt noch einmal in mich gehen. Aber 2 Sterne für diesen Epos wären schon sehr fies, dafür war es handwerklich zu gut gemacht.

      Gefehlt hat es mir an so viel: Atmosphäre, greifbare Charaktere, Facetten, einen roten Faden bzw. greifbaren Handlungsrahmen, usw.

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    2. Ich habe meine Rezension schon fertig und habe mich ebenfalls für 3 Sterne entschieden. Mir gefiel der Anfang, aber dann lies es irgendwie immer mehr nach, sodass ich viel zu oft draußen war statt mittendrin.

      Als großes Abenteuer ist es sicher alles auch gut durchdacht, aber du sagst es, auch mir fehlte es in erster Linie an Atmosphäre und mitreißenden Charakteren. King ist ja sonst ein Meister für ausgefallene Charaktere, aber hier blieb mir nur Wolf in Erinnerung und irgendwie war ich mir nach dem Lesen unsicher, ob er für die Handlung überhaupt gebraucht wurde ...

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