Mittwoch, 28. März 2018

[Rezension] Hex Hall - Wilder Zauber - Rachel Hawkins

Titel: Hex Hall - Wilder Zauber
Autor:  Rachel Hawkins
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 5. Juli 2010
Anzahl der Seiten: 304
Cover und Inhaltsangabe © LYX




"Sophie Mercer ist eine Hexe. Doch die Sache mit der Magie klappt noch nicht so richtig. Als sie einer Mitschülerin helfen will, endet dies mit derart katastrophalen Folgen, dass ihre Mutter sie an die Hecate Hall schickt, ein Internat für junge Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dort teilt sich Sophie ein Zimmer mit der einzigen Vampirin der Schule. Bald nach ihrer Ankunft versucht ein Trio dunkler Hexen, sie für ihren Zirkel zu gewinnen. Und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den traumhaft gut aussehenden Hexer Archer -- den Herzensbrecher von Hecate Hall. Da werden auf dem Campus einige Hexen angegriffen, und der Verdacht fällt auf Sophies Zimmergenossin."




Die Welt der Magie finde ich schon lange interessant und natürlich glaube ich ach an Hexen, Geister und andere Wesen - aus diesem Grund musste ich den ersten Teil der "Hex Hall"-Reihe unbedingt einmal ausprobieren, der uns als Leser an die Hecate Hall-Schule führt.

Der Schreibstil der Autorin ist lockerleicht, sehr jugendlich, besaß allerdings für mich an dieser Stelle keinen echten Wiedererkennungswert. Das fand ich aber nicht schlimm, denn "Hex Hall" ist genau das, was es verspricht: Eine kleine, süße und auch spannende Geschichte!




- Sophie -

Sophie als Protagonistin hat mir hier ausgesprochen gut gefallen. Zu Beginn versucht sie sich an einem Zauber für eine Mitschülerin, damit diese auf dem Schulball nicht allein ist. Allerdings geht dieser Zauber gehörig schief - und wie sich herausstellt, war dies nicht das erste Mal.

Wir begleiten Sophie bei ihrer Ankunft in "Hecate Hall" und erleben mit, wie sie sich an der Schule einlebt, erste Freundschaften schließt und sich sogar verliebt.

Ich mochte es, dass Sophie ihren eigenen Kopf besitzt und im Laufe der Geschichte auch ein besseres Selbstvertrauen entwickelt. Das ist der Autorin hier besonders gut gelungen.

- Jenna -

Einen weiteren interessanten Charakter, den ich hier unbedingt noch nennen muss, ist Jenna. Sie ist die einzige Vampirin der Schule und damit leider  auch eine echt Außenseiterin. Es geht das Gerücht um, dass sie etwas mit dem Tod ihrer ersten Mitbewohnerin zu tun hat, allerdings lernen wir als Leser dann doch ein echt liebes Vampirmädchen kennen, das mit ihrer ganzen Situation nicht direkt zurecht kommt. Ich mochte Jenna auf jeden Fall sehr gerne!




Zusammen mit Sophie reisen wir nach "Hecate Hall", eine Schule, die von allen nur "Hex Hall" genannt wird. Niemand ist freiwillig auf dieser Schule - nein, die verschiedensten Wesen, die in der Geschichte Prodigien genannt werden, sind alle in der "echten" Welt angeeckt und sollten nun Zucht und Ordnung lernen.

So hart, wie es hier erst einmal klingt, ist die Schule dann aber erst einmal nicht. Sophie lebt sich schnell ein, sie schließt Freundschaften und entdeckt ihre Magie. Ihre Entwicklungen in diesem Buch haben mir gut gefallen.

Natürlich gibt es in "Hex Hall" auch eine Gefahr, die mir als erwachsender Leser allerdings ein wenig zu kurz und zu wenig bedrohlich vorkam. Allerdings fand ich die ganzen Verstrickungen dann doch sehr lesenswert und das Buch besitzt trotz vieler ruhiger Momente doch eine gewisse Spannung.

Die Beschreibungen der ganzen Schule und der verschiedenen Prodigien hat mir echt gut gefallen. Wir haben es hier mit Hexen, Elfen, Werwölfen, Vampiren und Gestaltwandlern zu tun. Für mich eine absolut gelungene Mischung.

Das Ende selbst besitzt zwar noch einen kleinen Höhepunkt, aber insgesamt hätte ich mir hier wohl mehr Gefahr gewünscht. Alles klärt sich doch recht schnell auf. Ob ich den zweiten Teil noch lesen werde, weiß ich noch nicht genau. Trotz der vielen tollen Momente, kam mir die Bedrohung hier nicht mächtig genug vor ...




"Hex Hall" ist eine nette kleine Geschichte über eine magische Schule. Als Leser treffen wir dort die verschiedensten Gestalten und müssen zusammen mit Sophie dem ein oder anderen Geheimnis auf die Spur kommen. Durch den sehr lockeren und jugendlichen Schreibstil steht der Einblick in die Schule im Vordergrund - die Gefahr kam daher für meinen Geschmack etwas zu kurz ...

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