Montag, 11. Dezember 2017

[Buch vs. Verfilmung] Bis(s) zum Morgengrauen - Stephenie Meyer

Meine Rezension zu "Bis(s) zum Morgengrauen" kam ja vor kurzem hier online und ich bin echt froh, das Buch, das wirklich zu meiner Jugend gehört hat, noch einmal gelesen zu haben! :) Natürlich kann ich es mir nicht nehmen lassen, auch hier, Buch und Film miteinander zu vergleichen.



"Bis(s) zum Morgengrauen" habe ich als Jugendliche gelesen, noch bevor der Film überhaupt in die
© Carlsen
Kinos kam. Ich erinnere mich noch gut daran, wie falsch ich "Carlisle" oder die "Cullens" ausgesprochen habe! ;)

Ich war von dem Buch tatsächlich von der ersten Seite an gefesselt und habe es beinahe am Stück gelesen. Damals war ich bereits total bücherverrückt, hatte mit Vampiren aber so gar nichts am Hut. Dies hat sich aber geändert, als dann die Geschichte von Bella und Edward erschien.

Ja, in dieser Hinsicht bin ich wohl extrem kitschig, vielleicht zu kitschig, denn die Geschichte ist wirklich so übertrieben romantisch, dass ich sie eigentlich total abstoßend finden müsste. Tue ich aber nicht.  Es liegt wohl daran, dass ich Bella und Edward viel zu sehr in mein Herz geschlossen habe und deswegen ihre gesamte Geschichte so unglaublich toll fand.

Besonders Bella mochte ich sehr, genau wie Alice. Alle Charaktere sind, so einfach die Geschichte auch geschrieben sein mag, sehr liebevoll beschrieben und ich denke, dies macht den besonderen Reiz des Buches aus!

Im übrigen bin ich aber nie bis zum letzten Band gekommen, denn damals, als die Filme rauskamen, habe ich mich tatsächlich geschämt, die Reihe zu mögen, was jetzt im Nachhinein echt dumm war. Man sollte sich niemals für etwas schämen müssen, was man mag und so werde ich in naher Zukunft die Reihe endlich auch bis zum Ende lesen!



So blöd einige Leute die Filme auch finden, so muss man ihnen doch eins zu Gute halten: Sie halten sich enorm an die Bücher. Das ist wirklich selten. In "Twilight" wurden die meisten Szenen wirklich eins zu eins übernommen und damit verbildlicht, was ich wirklich gelungen fand. Die meisten Dialoge befinden sich auch so im Buch und von daher muss ich sagen, dass die Regisseurin hier wirklich eine gute Arbeit geleistet hat!

Natürlich ist das Kopfkino in den meisten Fällen stärker und auch ich habe mir Bella und Edward im Vorfeld vollkommen anders vorgestellt. Dennoch ist die schauspielerische Leistung des gesamten Cast auf einem guten Niveau, zwar nicht perfekt, aber sie alle besitzen doch eine gewisse Sympathie. (Die Volturi mal außen vorgelassen!)

Ich mag die gesamte Filmreihe und kann mir die einzelnen Filme auch wirklich mehrmals ansehen. Besonders der allerletzte Teil hat es mir angetan, hier kann ich aber Film und Buch nicht vergleichen, aber das werde ich wohl nachholen, sobald ich "Bis(s) zum Ende der Nacht" endlich gelesen habe!




Beides lohnt sich, allerdings würde ich jedem raten, zuerst die Bücher zu lesen, denn mittlerweile haben sich bei mir die Gesichter im Kopf doch schon gewandelt und ich sehe hinter jeder Figur nur den Schaupieler. Bei einigen ist es passend, bei anderen wiederum nicht.

Dennoch finde ich Verfilmung mehr als gelungen. Die Atmosphäre des Buches wurde gut eingefangen!


Wie steht ihr zu der Buch/Filmreihe?

Kommentare:

  1. Hallöchen meine Liebe =)

    Was für ein toller Beitrag! Ich finde es ganz ganz furchtbar, wenn man sich von "öffentlichen Meinungen" der Buchblogger so sehr in eine Ecke drängen lässt, dass man sich am Ende schämt zuzugeben, dass man etwas gut findet. Am Anfang ist mir das tatsächlich auch schon passiert, aber ich habe mir geschworen, das nicht mehr mit mir machen zu lassen!
    Twilight ist beispielsweise eine der Reihen, die ich verschlungen habe und die mit schuld daran sind, dass ich so viel lese. Wie kann das also etwas schlechtes sein? Ich bin Twilight Fan und werde es wohl auch immer bleiben.

    Bei dem Namen "Carlisle" hatte ich beim lesen immer Probleme. Das hat sich nach dem Erscheinen der Filme geändert ^^.

    Ich finde es übrigens großartig, wenn sich eine Verfilmung an das Original hält. Zumindest in wichtigen Punkten. Vielleicht finde ich die Twilight Verfilmungen deshalb so gut.

    Ich finde auch, man sollte erst die Bücher lesen. Ich sehe auch nur noch die Schauspieler vor meinem inneren Auge, die eigene Fantasie geht dadurch ein wenig verloren. Bei Harry Potter habe ich das gleich "Problem".

    LG
    Anja

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    1. Hi Anja,

      auch hier sorry für die späte Antwort!
      Damals, als ich Twilight gelesen habe, war ich auch erst 16 und dann kam ja auch gleich der Film und dann ging ja das gehate los ;( Echt krass, was so ein Hype auch an Negativen auslösen kann. Ich bin auch Twilight-Fan un werde es bleibe!

      Witzig, dass du auch Probleme mit dem Namen Carlisle hattest! Ich hatte ihn auch immer komplett anders ausgesprochen, auch beim Lesen in Gedanken und war dann im Kino echt geschockt xD Ich muss auch sagen, dass ich die Cullens anders ausgesprochen hätte! :D

      Liebe Grüße
      Jessi

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