Sonntag, 12. November 2023

[Rezension] Das Jahr, in dem ich dich traf - Cecelia Ahern

 


Titel: Das Jahr, in dem ich dich traf

Autor:  Cecelia Ahern

Genre: Roman

Erscheinungsjahr: 2015
Seitenzahl: 384
Cover: © Fischer
Begonnen: 09.10.2023
Beendet: 12.10.2023


Jasmine erkennt schon mit fünf Jahren auf der Beerdigung ihres Großvaters, dass ihre eigene Zeit begrenzt ist. Deswegen will sie als Erwachsene ihre Zeit so intensiv wie möglich nutzen - indem sie voll und ganz für ihren Job lebt. Doch dann wird sie überraschend ein Jahr freigestellt und sie weiß plötzlich nichts mehr mit sich anzufangen. Aus Frust beginnt sie sich mit ihrem Garten und auch mit ihrem Nachbarn Matt zu beschäftigen ...

Die ersten Bücher von Cecelia Ahern haben mich tief berührt und zum Weinen gebracht, doch leider finde ich zu ihren späteren Werken leider keinen echten Zugang mehr. Den Anfang von "Das Jahr, in dem ich dich traf" konnte mich noch fesseln, doch dann verlor sich die Geschichte für mich leider immer mehr ...

Jasmine könnte dabei eigentlich ein ganz interessanter Charakter sein, währe sie nicht so festgefahren und irgendwie sehr steif. Für sie existiert im Grunde nur ihr Business und ohne dieses wirkt sie irgendwie recht leblos. Sie findet hier zwar den Kontakt zu ihren Nachbarn und entwickelt eine Leidenschaft für ihren Garten, doch ansonsten hat sie mich leider stark gelangweilt.

Auch Matt, den sie anfangs hasst und der mit seinen Sprüchen bei mir nur für Kopfschütteln gesorgt hat, war kein echter Sympathieträger für mich. Mein Lieblingscharakter war hier Jasmines Schwester Heather, die trotz Downsydrom einfach ihr Ding durchzieht. Von ihr hätte sich Jasmine echt noch eine Scheibe abschneiden können!

Emotionen habe ich beim Lesen kaum gespürt. Es ist auch keine echte Liebesgeschichte, sondern eher ein Buch über eine Frau, die sich in einem Jahr ein wenig verändert. Das war es auch schon. Für mich war dieser Roman eine Enttäuschung und nun wohl das letzte Buch der Autorin.



"Das Jahr, in dem ich dich traf" beschreibt das plötzlich entschleunigte Leben einer Frau, die mit sich selbst leider nur wenig anzufangen weiß und daher, genau wie ihr Nachbar, alles andere als sympathisch wirkte. Auch an Emotionen mangelt es in diesem für mich doch leider sehr enttäuschenden Roman!

Ich vergebe 2 von 5.






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