Montag, 30. März 2020

[Rezension] The Lie She Never Told - Laura Labas

Titel: The Lie she never told
Autor:  Laura Labas
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 4. Februar 2019
Anzahl der Seiten: 306
Cover und Inhaltsangabe: © Drachenmond Verlag

Begonnen: 24.02.2020
Beendet: 26.02.2020




"Mein Name ist Faith Rochester und ich habe meine beste Freundin getötet.
Fast drei Jahre später kehre ich in meine Heimatstadt zurück, in dem Wissen, dass mich niemand ansehen, geschweige denn mit mir reden wird. Niemand bis auf eine Ausnahme. Liam Bridges hat sehr viel über mich und den Tod seiner Schwester zu sagen und nichts davon ist besonders nett.
Nachdem Faith ihre beste Freundin Emma auf einem Foto, das nach ihrem vermeintlichen Tod aufgenommen wurde, entdeckt, reist sie nach Grayne Village. Zurück an den Ort, an dem alles seinen Anfang nahm. Dort erkennt sie schon bald, dass das Mysterium um Emmas Verschwinden weiter und tiefer reicht, als sie geahnt hat. Ist Emma wirklich tot oder gibt es noch Hoffnung? Wie tief muss Faith graben, um die Wahrheit endlich aufzudecken und sich von den Lügen einer ganzen Stadt zu befreien?"




Ich muss zu Beginn der Rezension gestehen, dass ich noch nie von Laura Labas und ihren doch anscheinend sehr bekannten und beliebten Fantasyreihen gehört habe. Da ich eher der Jugendthrillerleser bin, hat mich aber hier dennoch der Titel und auch das Cover total angesprochen.

Von Anfang an habe ich mich dann aber doch sehr schwer mit der Geschichte getan, da es doch eine Geschichte ist, die man als Vielleser in diesem Genre schon öfter gelesen hat. Wir haben hier Faith, die angeblich ihre beste Freundin umgebracht haben soll, aber freigesprochen wird. Jahre später kehrt sie in ihre alte Heimat zurück und will dort die Wahrheit rausfinden.

In erster Linie ist das Buch wirklich ein Jugendkrimi, wenngleich ich doch sagen muss, dass mir an vielen Punkten einfach die Spannung gefehlt hat. Da wir als Leser Emma, also die beste Freundin von Faith überhaupt nicht kennen und auch nur wenig über sie erfahren, ist es schwer, irgendwie mitzufiebern.

Ums Mitfiebern geht es in "The Lie She Never Told" aber auch gar nicht so wirklich. Vielmehr ist es eine kleine Liebesgeschichte, die mit einem Hauch Ermittlungsarbeit gewürzt wurde. Besonders viele Tatverdächtige gibt es leider auch nicht und so treffen wir eigentlich nur ein paar Personen, die mal etwas mit Emma zu tun hatten.

Liam, der Bruder von Emma, der Faith eigentlich zu Beginn der Geschichte abgrundtief hasst, ist dann auch recht schnell davon überzeugt, dass Faith nun doch nicht die Mörderin ist und ermittelt fleißig mit. Insgesamt fand ich, dass hier sehr viele Charaktere sehr sonderbar agiert haben. Hier ist auch die Polizei, die Faith anscheinend einfach nur ins Gefängnis bringen will ...

Alles in allem war das Buch leicht zu lesen, aber dennoch hat es mich stellenweise leider extrem gelangweilt. Es gab kaum Höhen und Tiefen, die Charaktere haben seltsam agiert und die Auflösung am Ende empfand ich doch als recht lahm. Es gab leider auch kaum Momente, in denen man miträtseln konnte, da man als Leser einfach kaum etwas über Emma erfährt. Für mich also leider eine große Enttäuschung!



Ich habe bei "The Lie She Never Told" einen spannenden Jugendthriller erwartet, doch letztendlich war der Roman für mich nicht mehr als eine seichte Liebesgeschichte mit einem Hauch Ermittlungsarbeit und einem Ende, das mich leider sehr frustriert hat!

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