Freitag, 26. April 2019

[Rezension] Mein Lollimädchen-Ich: Mein Leben mit der Magersucht - Christina Helmis

Titel: Mein Lollimädchen-Ich: Mein Leben mit der Magersucht 
Autor:  Christina Helmis
Genre: Biografie
Erscheinungsdatum:  28. April 2014
Anzahl der Seiten: 164
Cover und Inhaltsangabe © Arena Verlag




"Um nicht länger für alle das Moppelchen zu sein, hört Christina auf zu essen. Mit 17 Jahren landet sie zum zweiten Mal in der Psychosomatischen Klinik; bei einer Größe von 1,73 m wiegt sie noch 33 Kilo. Zwei Wochen später hätte man ihr wahrscheinlich nicht mehr helfen können. Aber Christina will leben - und essen. Mutig und fesselnd dokumentiert sie ihren Kampf gegen die heimtückische Krankheit."



In diesem Monat war "Mein Lollimädchen-Ich" von Christina Helmis mein drittes Buch zum Thema Magersucht und ich war hier froh, endlich einmal die Geschichte einer direkt Betroffenen lesen zu dürfen.

Es ist hier, wie der Titel schon sagt, die Leidensgeschichte von Tina, die kurz vor ihrer Kommunion beschließt, ein paar Kilos abzunehmen, um besser in ihr Kostüm zu passen - Sie verliert schließlich die Kontrolle und ohne es bewusst wahrzunehmen, übernimmt hier die Magersucht die Kontrolle.

"Mein Lollimädchen-Ich" ist hierbei kein deprimierender Roman, sondern eher das Gegenteil. Christina Helmis will hier Hoffnung geben, ja, die Hoffnung, die Krankheit eigenständig zu besiegen.

Ich fand das Buch durchwegs interessant, auch wenn Tina natürlich etwas stärker als andere Erkrankte zu sein scheint. Das zeigt sich besondern an ihrer Zeit in der Klinik, denn Tina will hier wirklich gesund werden und wieder normal sein.

Das Buch ist durchwegs interessant, auch für Nichtbetroffene. Es gebt einen guten (ersten) Einblick in das Thema Magersucht und kann auch unmittelbar Betroffenen Hoffnung spenden. Allerdings sollte man hier sicherlich im Hinterkopf behalten, dass jeder Krankheitsverlauf anders ist ...




Es fällt mir immer schwer, Bücher, die eine eigene Leidensgeschichte erzählen, zu bewerten. Ich kann hier allerdings sagen, dass ich Christina Helmis als sehr starke junge Frau empfand, die hier die Krankheit fast ganz eigenständig "besiegt" hat! Für mich ein lesenswertes Buch, besonders auch für Leute, die sich erstmals mit dem Thema Magersucht auseinandersetzen wollen!

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