Donnerstag, 25. November 2021

[Rezension] Hibiskussommer - Alyson Noël

 


Titel: Hibiskussommer

Autor:  Alyson Noël

Genre: Roman, Jugendbuch
Erscheinungsjahr: 2011
Anzahl der Seiten: 257
Cover und Inhalsangabe: © cbj

Begonnen: 26.10.2021
Beendet: 28.10.2021


"Colby hat es gerade geschafft, in Amandas angesagte Clique aufgenommen zu werden. Eigentlich sollte das der beste Sommer überhaupt werden, sogar der supercoole Levi beachtet sie auf einmal. Da schicken sie ihre Eltern zu ihrer verrückten Tante auf eine griechische Insel am Ende der Welt … ohne Internetanschluss! Verzweifelt versucht Colby, Kontakt mit Amanda und Levi zu halten. Alles auf dieser griechischen Insel ist total nervig. Wirklich alles? Auf einer Party lernt sie Yannis kennen, einen gut aussehenden Jungen, der ihr schon auf der Fähre aufgefallen ist. Und auf einmal beginnt dieser schreckliche Sommer doch ganz nett zu werden …"



Um das Ende des Sommers besser akzeptieren zu können, habe ich in "Hibiskussommer" noch ein paar angenehme Wochen auf einer Insel in Griechenland verbracht. Colby wird von ihren Eltern, die gerade mitten in der Scheidung stecken, dort hingeschickt und findet eigentlich alles ätzend, vor allem, da sie es gerade geschafft hat, in Amandas angesagte Clique zu kommen und etwas mit den nahezu perfekten Levi angefangen hat.

Bei ihrer Tante gibt es keinen Computer und auch kein WLAN, sodass Colby schnell verzweifelt und anfangs fast ihre gesamte Zeit im Internetcafé verbringt. Dann lernt sie allerdings Yannis kennen und erlebt doch noch einen wundervollen Sommer, der auch einige Veränderungen mit sich bringt.

Die Geschichte wird vollständig in Form von Colbys Tagebucheinträgen, Blogbeiträgen und Briefen erzählt, wodurch es sich angenehm leicht lesen lässt. Wirklich in die Tiefe geht die Handlung nicht, aber einige ernste Themen, wie die Scheidung der Eltern, werden angenehm eingebaut und es wird deutlich, wie groß Colbys Angst vor den zukünftigen Veränderungen ist.

Zu Beginn war ich stellenweise schon stark genervt von Colbys doch sehr pubertären und damit auch sehr anstrengenden Charakter. Sie ist oberflächlich und egoistisch und stößt dadurch die Menschen, die es wirklich gut mit ihr meinen, von sich. Ich möchte ihre Entwicklung, auch wenn diese sie nicht davor bewahrt, weitere Fehler zu begehen.

Die Liebesgeschichte hat mir gefallen, auch wenn vieles in diesem Buch natürlich vorhersehbar ist.  "Hibiskussommer" war für mich ein sehr angenehmer und leichter Jugendroman. Allerdings muss ich abschließend sagen, dass ich dieses mystisch angehauchte Cover nicht wirklich als passend empfinde. Ja, es passt leider weder zu dem Griechenlandsetting, noch zu der pubertären Colby und schon gar nicht zu der doch sehr einfachen Liebesgeschichte ...


Ein Sommer in Griechenland, der für Colby, die gerade mitten in der Pubertät steckt, einige Veränderungen mit sich bringt. Ein unterhaltsamer Jugendroman ohne großen Tiefgang. So leicht wie eine Sommerbrise!

Ich vergebe 4 von 5.







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